Gemeinde Teunz muss rund 30.000 Euro in Überwachungssystem für Kläranlage investieren
Pumpsystem unter Aufsicht

Die Technik für die Teunzer Kläranlage fordert ihren Tribut: Für ein Überwachungssystem muss die Gemeinde rund 30 000 Euro berappen. Bild: frd
Politik
Teunz
14.01.2016
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Gleich drei Bauanträge lagen im Gemeinderat bei der ersten Sitzung im neuen Jahr auf dem Tisch. Etwas gebremst wurde die Euphorie darüber allerdings durch eine Investition: Die Kläranlage fordert einen erheblichen Tribut.

Zu Beginn der Sitzung ging es zunächst um den Bauantrag von Josef Eibl aus Teunz, der den Umbau des Dachgeschosses mit Erweiterung der Gauben am bestehenden Wohnhaus beantragt hat. Diesem Bauvorhaben gab das Gremium nach einer kurzen Beratung sein gemeindliches Einvernehmen.

Neues Wohnhaus


Nichts einzuwenden hatten die Ratsmitglieder auch gegen die Bauanträge von Lambert Baumer und Corinna Meier aus Fuchsberg, die den Neubau eines Wohnhauses mit Garage auf einem Grundstück in den Gemarkungen Fuchsberg/Wildstein planen. Grünes Licht gab es außerdem für den Antrag von Silke Fischer aus Wildstein auf Abriss einer bestehenden Scheune. Dort soll nun anschließend ein Ersatz-Neubau mit Garagen entstehen.

Als Beschluss aus einer nichtöffentlichen Sitzung gab Bürgermeister Norbert Eckl bekannt, dass das Leitsystem der Kläranlage zu erneuern ist. Es geht dabei um eine Überwachung des Systems, so dass Störmeldung abgesetzt werden können. Das bedeutet auch, dass eine direkte Anbindung des Pumpsystems an das Überwachungssystem geschaffen werden soll. Die Gesamtkosten für diese Aufrüstung der Kläranlage liegen bei etwa 25 000 Euro netto (29 750 Euro brutto).

An Haushalt angepasst


Die Umstellung der Anlage ist in Teilen der jeweiligen Haushaltssituation anzupassen, entschied der Gemeinderat. Angesichts der technischen Notwendigkeit für diese Form der Daseinsvorsorge gab es darüber bei den Gemeinderäten keine größere Debatte.
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