Reaktivierung von Wohnungsreserven für die dauerhafte Unterbringung anerkannter Flüchtlinge
Jugendtreffen stößt auf große Resonanz

Politik
Teunz
04.05.2016
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Mit einem Bauantrag, der bereits im März nach der Prüfung durch die Verwaltungsgemeinschaft weitergeleitet wurde, eröffnete Bürgermeister Norbert Eckl die Gemeinderatssitzung. Der Antrag, den die Gemeinderäte einstimmig befürworteten, bezog sich auf die Erweiterung der bestehenden landwirtschaftlichen Lagerhalle von Andreas Uschold in Teunz.

Ebenso einstimmig wurde die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in Fuchsberg beim Anwesen von Andreas Süß genehmigt. Da die Verkabelung bereits vorhanden ist, kann die Lampe angeschlossen werden, sobald das Angebot der Bayernwerk AG vorliegt. Zur Reaktivierung von Wohnungsreserven für die dauerhafte Unterbringung anerkannter Flüchtlinge im Brückenland Bayern-Böhmen informierten Bürgermeister Eckl und VG-Leiter Anton Brand.

Sie nannten Förderquoten von 60 bis 70 Prozent von Seiten des Freistaats. Mit der Beauftragung des Büros u.m.s. Leipzig zeigten sich die Räte einverstanden. Die Maßnahme besteht in zwei Bausteinen, der Reaktivierung von Wohnraum sowie einem Integrationsnetzwerk, in dem Vertreter des Landkreises, der Wirtschaft, Bildung und gesellschaftlicher Institutionen gemeinsam planen und handeln. Sollten sich die übrigen elf Gemeinden, die der Leerstandsoffensive angeschlossen sind, für eine Beauftragung des zweiten Bausteins aussprechen, so besteht auch von Seiten der Gemeinde Teunz dafür Einverständnis. Ziel ist es, den Wohnungsleerstand sowie den Fachkräftemangel, die Infrastruktur und die Flüchtlingsthematik intelligent zusammenzubringen. Bei Informationen überbrachte Bürgermeister Eckl die Grüße vom Bürgermeister der ungarischen Partnerstadt. Bei ihrem Besuch sei die Teunzer Abordnung in privaten Unterkünften gut aufgenommen worden. Eckl wies auf die Nachfrage einer Frau nach einem Haus bis 90 000 Euro im Brückenland Bayern-Böhmen hin. Falls jemandem etwas bekannt ist, solle er sich bei ihm melden.

Die erste Jugendversammlung mit Jugendbeauftragtem Tobias Krafczyk war ein voller Erfolg, betonte Eckl. Wie Krafczyk ausführte, waren etwa 30 Jugendliche mit Interesse und guten Beiträgen dabei. Spielplätze, Versorgung mit Internet, Schule und Ferienprogramm waren Themen, die von den Jugendlichen diskutiert wurden. "Wir hoffen, dass es so gut weiter geht", betonten Jugendbeauftragter und Bürgermeister.
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