Den Fördertöpfen auf der Spur

Vermischtes
Teunz
16.05.2016
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"Es gibt viele Fördermöglichkeiten - man muss sie kennen": Dieses Fazit zogen Vertreter der örtlichen Vereine. Sie waren überrascht, was der Kreisjugendring alles zu bieten hat - vom Fahrradanhänger bis zum Feldbett.

Elisabeth Lorenz, Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Schwandorf informierte über Fördermöglichkeiten. Bereits bei einem früheren Treffen hatten die Jugendbetreuer den Wunsch geäußert, mehr über mögliche Mittel des Kreisjugendrings zu erfahren.

Auf Einladung des Jugendbeauftragten Tobias Krafczyk kam nun der Vortragsabend zustande. Krafczyk berichtete zunächst über die Kinder- und Jugendversammlung im April. Danach informierte Klaus Pflug, Jugendwart der Feuerwehr, über die Ersthelfer-Ausbildung. Es wurde vereinbart, dass im November für die Jugendbetreuer der örtlichen Vereine ein Ersthelferkurs angeboten wird.

Weg zur "Juleika"


Dieser Kurs ist - in Verbindung mit einer Schulung zur Aufsichtspflicht - Voraussetzung für die Beantragung der Jugendleiterkarte (Juleika). Sie ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit und dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber.

Mit der Karte verbunden sind auch verschiedene Vergünstigungen. Vergünstigte Eintritte in Sehenswürdigkeiten und Bäder, verbilligte Übernachtungen in Jugendherbergen gehören ebenso dazu wie Rabatte beim Einkauf in den Online-Stores von Apple und HP.

Der zweite Teil der Veranstaltung war dem Kreisjugendring gewidmet. Elisabeth Lorenz informierte zunächst über die Geschichte sowie den Aufbau und die Mitgliedschaft im Kreisjugendring (KJR). Besonders interessiert waren die Teilnehmer auch an den Verleihangeboten des KJR: Von Fahrradanhänger, Feldbetten und Zelten bis hin zum Lebend-Kicker und Spielemobil reichen die Objekte. So manche Jugendveranstaltung oder Vereinsaktivität kann somit kostengünstig bereichert werden.

Viel Zeit verwendete Lorenz für die Erläuterung der Fördermöglichkeiten in der Jugendarbeit. Der Kreisjugendring sponsert vor allem Jugendbildungsmaßnahmen mit unterschiedlichen Tagessätzen. Allerdings müssen dabei immer Teilnehmer aus vier Gemeinden im Landkreis vertreten sein.

Daneben können aber auch Förderungen für die Ausbildung von Jugendleitern, für die Anschaffung von Arbeitsmaterialien und für Einrichtungen der Jugendarbeit beantragt werden. Interessiert verfolgten die Zuhörer auch Infos zu Mitteln von den Kommunen: Die gibt es dann, wenn nur Teilnehmer aus einer Gemeinde betroffen sind.

Bald Ferienprogramm?


Abschließend wurde ein Ferienprogramm in der Gemeinde diskutiert. Eine entsprechende Anregung kam bei der Jugendversammlung. Es wurde überlegt, im Zusammenwirken von Kommune und Vereinen ein solches Ferienprogramm aufzulegen.
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