Feuerwehr Kühried gestaltet dörfliches Leben mit
Garant für schnelle Hilfe vor Ort

Der "neue" Kreisbrandmeister Christian Weinfurtner stellte sich vor und bot zum Wohle der Bürger gute Zusammenarbeit an. Bild: frd
Vermischtes
Teunz
19.01.2016
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Die Feuerwehr Kühried hatte im vergangenen Jahr zwar nur drei Einsätze. Doch bei denen hat sie bewiesen, dass die kleinen Ortswehren nach wie vor sehr wichtig sind, denn ihre "schnelle Hilfe" kann sehr oft größere Schäden vermeiden helfen.

-Kühried. Als "gut funktionierende Feuerwehrfamilie" begrüßte der Vorsitzende Alois Wilhelm seinen Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. Besonders freute es ihn, dass auch ein großer Tisch voller Jugendlicher und noch junger Feuerwehrleute anwesend war.

Weiterhin freute es Wilhelm, dass er neben Bürgermeister Norbert Eckl und Altbürgermeister und Ehrenbürger Josef Klier zum ersten mal bei einer Jahreshauptversammlung auch den neuen Kreisbrandmeister (KBM) Christian Weinfurtner begrüßen konnte, der die Nachfolge des jetzigen Kreisbrandinspektors Richard Fleck angetreten hat. Das Totengedenken galt besonders den beiden Mitgliedern Vereinswirt Josef Albang und Thomas Eger, die sich besondere Verdienste um ihre Feuerwehr erworben haben.

Aus- und Fortbildung


Alois Wilhelm dankte den Aktiven, die sich auch im vergangenen Jahr im Ehrenamt durch Ausbildung und Fortbildung rund um die Uhr einsatzbereit gehalten und bei ihren Einsätzen einen guten Ausbildungsstand unter Beweis gestellt habe. Der Dank Wilhelms galt neben der Gemeinde Teunz für die gute Unterstützung auch all den Mitgliedern, die in vorderster Reihe, aber auch im Hintergrund zum Wohle des Vereins und der Gemeindebürger gewirkt haben.

Dazu zählten vor allen Dingen auch die Frauen, die das Feuerwehrgerätehaus sauber gehalten haben und die Frauen vom Gartenbauverein Kühried, die das Umfeld des Gerätehauses angepflanzt und gepflegt und finanziert durch den Gartenbauverein, neue Gardinen an allen Fenstern des Feuerwehrhauses angebracht haben. Martin Schneeberger hat wieder für den reibungslosen Ablauf im Feuerwehrgerätehaus gesorgt und sich für das Wohl seiner Kameraden eingesetzt. Er appellierte an die "Jungen", dieses schöne Feuerwehrhaus auch künftig in Ehren zu halten und sich in der Feuerwehr für das Wohl ihrer Mitbürger einzusetzen.

Vorsitzender Wilhelm betonte, dass eine so kleinen Feuerwehr stolz darauf sei könne, dass ihr immerhin 144 Mitglieder angehören. Viele von ihnen haben zwölf Feste innerhalb und außerhalb der Gemeinde besucht. Bei einer Bibelwanderung sind 60 Gäste und an einem anderen Tag weitere 25 "Goldsteigwanderer" im Feuerwehrgerätehaus versorgt worden. Der eigene Preisschafkopf war mit 100 Kartlern sehr gut besucht. Heuer sollen wieder Ehrungen verdienter Kameraden und langjähriger Mitglieder stattfinden.

Der stellvertretende Jugendwart Matthias Meier berichtete in Vertretung von Manfred Wagner von 20 Übungen, mit denen die Feuerwehrjugend an das Feuerwehrwesen herangeführt wird und stellte in einem Rückblick die personelle Entwicklung bei der Feuerwehrjugend vor, die derzeit ein wenig "Nachwuchssorgen" hat. Kommandant Simon Meier berichtet von drei Einsätzen, einer Personenrettung, einer Beseitigung von Sturmschäden und einem Einsatz bei einem Waldbrand. Bei jedem Einsatz waren die Aktiven schon in kurzer Zeit am Einsatzort und leisteten "schnelle Hilfe", wie sie eben nur Ortswehren wegen der geringen Entfernungen zu den Einsatzorten leisten können.

Auch die Übungen waren gut besucht. Ein neuer Schwerpunkt müsse nun der professionelle Umgang mit dem Digitalfunk sein, dazu wird der "Digitalfunkbeauftragte" der Wehr, Manfred Wagner, ein insgesamt sechs Stunden dauernde Ausbildung an den neuen Funkgeräten anbieten. Dass die Ausbildung am neuen Digitalfunk in diesem Jahr ein Schwerpunkt bei allen Wehren sein sollte, stellte Kreisbrandmeister Christian Weinfurtner heraus.

Appell an Jugend


Ihn freue es, dass dieses schöne Feuerwehrgerätehaus über das ganze Jahr hinweg mit viel Leben erfüllt sei und in ihm auch das gesellschaftliche Miteinander im Dorf gepflegt werde. KBM Weinfurtner bot eine gute Zusammenarbeit an und appellierte ebenfalls an die Jugend, zu ihrer Wehr zu stehen und sich in die Feuerwehrfamilie einbinden zu lassen, da sie den der Dorfgemeinschaft stärke.

In die selbe Kerbe hieb auch Bürgermeister Norbert Eckl, der sich stolz auf all seine Ortswehren zeigte, da bei ihnen hervorragende Arbeit geleitet werde. Im vergangenen Jahr, so Eckl, sind auch im Gemeinderat wieder wichtige Entscheidungen getroffen worden, die die Feuerwehren voranbringen und ihre Einsatzbereitschaft auf einem ohnehin schon hohem Niveau verbessern helfen. Der Kassenbericht von Erwin Rötzer und die Neuwahl von zwei Kassenprüfen waren eher "Formsache". Die Kasse wird künftig von Martin Schneeberger und Alexander Ach geprüft.
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