Feuerwehr Wilstein zieht zufriedenstellende Bilanz
Jugendarbeit groß geschrieben

Der Höhepunkt für die Wildsteiner Wehr war im vergangenen Jahr die Einweihung der neuen Tragkraftspritze durch Kaplan Konrad-Maria Ackermann. Bild: frd
Vermischtes
Teunz
01.03.2016
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"Wir müssen unserer Jugend so früh wie möglich den hohen Wert des Ehrenamts für die Gesellschaft vermitteln und sie in die Arbeit für ihre Mitbürger integrieren": das war der Tenor bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wildstein. Der besondere Dank galt den Jugendwarten, die das nötige Wissen und Können weiter geben.

-Wildstein. Auch Ehrenkreisbrandinspektor Manfred Pohl ließ es sich nicht nehmen, an der Versammlung seiner Heimatwehr teilzunehmen. Ihm, den beiden Ehrenmitgliedern Johann Hummer und Josef Schneeberger, Bürgermeister Norbert Eckl wie auch den zahlreich anwesenden Jugendlichen und Senioren entbot Vorsitzender Christian Salomon seinen Willkommensgruß. Beim Totengedenken wurde besonders an den im Januar Jahres verstorbenen Georg Krämer erinnerte.

Drei Neumitglieder


Erfreulich sei auch, so Vorsitzender Salomon, dass im abgelaufenen Vereinsjahr wieder drei Neumitglieder aufgenommen werden konnten und die Wildsteiner Wehr nun über 83 Mitglieder verfügt. Höhepunkte des gesellschaftlichen Vereinsjahres waren wieder ein sehr gut besuchter Preisschafkopf mit 124 Karlern, der Florianstag in Zeinried, die Teilnahme an vielen Festen innerhalb und außerhalb der Gemeinde, das Aufstellen des Christbaumes, die Einweihung des neuen Tragkraftspritzenanhängers und die gut besuchte "Stodlkirwa".

Da glücklicherweise wie schon im Vorjahr kein Einsatz zu verzeichnen war, konnte Kommandant Christoph Lang seinen Bericht relativ kurz halten. Dennoch wurden zehn gut besuchte Übungen absolviert, um die Aktiven für den Notfall fit zu halten. Eine großer Herausforderung ist die Umstellung auf den Digitalfunk. Kommandant Lang bat den Bürgermeister, neben den bereits zwei vorhandenen Digitalfunkgeräten weitere Geräte zu beschaffen, da sich in der Praxis gezeigt habe, dass mit nur zwei Digitalfunkgeräten, der Aufgabenbereich nicht abgedeckt werden könne. Drei Feuerwehrkameraden haben mit ihren Frauen den kostenlosen Urlaub für 45 Jahre aktive Arbeit in der Wehr in Bayerisch Gmain genutzt und waren davon begeistert. Im kommenden Jahr sei wieder ein Erste-Hilfe-Kurs geplant. Von den bisher zehn Jugendlichen konnte zwei Feuerwehranwärter in die aktive Wehr eingegliedert werden. Dies zeige, wie wertvoll die Jugendarbeit sei. Das untermauerte in seinen Ausführungen auch Kreisbrandmeister Christian Weinfurtner, der der Wildsteiner Wehr bestätigte, dass sie besonders auch in der Jugendarbeit gut aufgestellt sei.

Bürgermeister Norbert Eckl freute sich über die Anwesenheit von Ehrenkreisbrandinspektor Manfred Pohl, der über Jahrzehnte hinweg das Feuerwehrwesen in der Region mitgeprägt habe und für die Jugend ein großes Vorbilder sei. Das Einverständnis des Gemeinderates vorausgesetzt, sagte Bürgermeister Eckl weitere zwei Digitalfunkgeräte zu.

Wertvolle Arbeit


Sein großes Lob galt Jugendwartin Maria Klier und ihrem Stellvertreter Alexander Schneeberger, die sich vorbildlich um den Nachwuchs kümmern und damit wertvolle Arbeit für die Zukunft der Wehr leisten. Der Blick in die Vereinskasse war besonders erfreulich. Auch der Tausch der beiden Jugendwarte, nun ist Alexander Schneeberger erster Jugendwart und Maria Klier seine Stellvertreterin, verlief problemlos und die harmonische Versammlung klang mit einem "gemütlichen Teil" aus.
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