Jugendvesper mit der Gruppe "Horizont" ist "Balsam für die Seele"
Perlen des Lebens im Blick

Mit harmonischen, rhythmischen Liedern und nachdenklichen Texten gestaltete die Gruppe "Horizont" eine beeindruckende Jugendvesper in der Kirche St. Lambertus. Bild: weu
Vermischtes
Teunz
25.04.2016
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"Perlen des Lebens - Ein Weg zur Mitte": Unter diesem Motto gestaltete die Gruppe "Horizont" eine Jugendvesper, die den Besuchern noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird. Bereits am Eingang zur Kirche St. Lambertus wurden bunte Perlenarmbänder ausgeteilt, die das Interesse der Gäste weckten.

150 dieser Ketten mit je 18 Perlen fädelten in mühsamer Kleinarbeit die Mitglieder der Singgruppe unter Anleitung von Annette Fischer auf, die auch für die Organisation der Jugendvesper verantwortlich war. Pfarrgemeinderatssprecher und muskalischer Leiter Martin Pflug versprach Pfarrer Herbert Rösl, Dekan Alfons Kaufmann sowie den Geistlichen aus dem Dekanat Neunburg-Oberviechtach und allen Besuchern eine besinnliche, ruhige Stunde mit schwungvollen Liedern und nachdenklichen Texten.

Im Mittelpunkt standen die verschiedenfarbigen Perlen, die in ihrem Symbolcharakter beschrieben wurden und die sowohl als Sinnbild für das Leben Jesu, als auch für jeden Menschen gelten. Die größte, goldene Perle sei die "Gottesperle", die am Anfang und am Ende der Kette und damit auch des Lebens steht. Es folgten die sandfarbenen Perlen der Stille, die zum Innehalten und Abschalten vom Alltagsstress animieren.

Als weitere Perlen wurden die Ich-Perle, die Tauf- und Wüstenperle sowie die Perle der Gelassenheit beschrieben und vor dem Altar aufgelegt. Als Symbol für die Liebe waren zwei rote Perlen aufgefädelt, die das "Du und Ich" darstellten. Mit den Perlen der Auferstehung führt das Band wieder zur "Gottesperle".

Diese meditativen Elemente untermalte die Gruppe "Horizont" mit harmonischen Klängen wie dem "Perlenlied", "Meine Hoffnung", "Vergiss es nie" und "Meine Zeit steht in deinen Händen". Besondere Akzente setzte der Chor mit dem "Bayrischen Halleluja". Pfarrer Herbert Rösl dankte der Singgruppe für diese Vesper, "die uns animiert hat, wieder näher zusammenzurücken". Er sprach damit jenen Besuchern aus der Seele, die diese Stunde mit Kommentaren wie "Balsam für die Seele", "sehr wohltuend" und "wunderbar" beschrieben.
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