Krankenpflegeverein zieht Jahresbilanz
Werben um neue Mitglieder

Das bewährte Vorstandsteam des Krankenpflegevereins mit Vorsitzendem Josef Saller (rechts) wurde für zwei Jahre wiedergewählt. Hubert Ruml (Zweiter von links) und Ilona Rösch (Vierte von rechts) sind Ansprechpartner für pflegebedürftige Menschen. Bild: weu
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Teunz
28.04.2016
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Am 20. Mai 1983 wurde der Krankenpflegeverein von Pfarrer Ludwig Weiß gegründet. An ihn wurde auch besonders beim Totengedenken erinnert. Vorsitzender Josef Saller konnte von der stattlichen Zahl von 265 Mitgliedern (79 Einzelpersonen, 186 Familien) berichten.

Zur Jahreshauptversammlung konnte Vorsitzender Josef Saller besonders Hubert Ruml, den Vorsitzenden der Caritas-Sozialstation, und Pflegedienstleiterin Ilona Rösch im Pfarrheim begrüßen. Er berichtete von der stattlichen Zahl von 265 Mitgliedern (79 Einzelpersonen, 186 Familien).

Für Sozialstation


Die Aufgabe des Vereins bestehe in der finanziellen Unterstützung der Caritas-Sozialstation Oberviechtach sowie dem Bezahlen von Leistungen für pflegebedürftige Menschen, die nicht von den Pflege- und Krankenkassen übernommen werden. Dabei betonte er das sehr gute Abschneiden der Sozialstation Oberviechtach, die bei einer unangemeldeten Überprüfung die Note 1 erhalten habe.

Besonders hilfreich sei der Hausnotruf, bei dem durch die Verbindung zur Notrufzentrale sofort Hilfe komme. Gelobt werde auch das "Essen auf Rädern", das im Krämerhof Kulz zubereitet wird. Saller wies darauf hin, sich bei Hilfsbedarf oder Problemen an die Sozialstation oder an Pfarrer Rösl (Stellvertretender Vorsitzender der Sozialstation) zu wenden. Die Werbung neuer Mitglieder sei oberstes Ziel, denn wenn man in jungen Jahren beitrete, ist der Beitrag geringer.

Elfriede Krone legte die Kassenbilanz ausführlich dar und merkte an, dass 85 Prozent der Mitgliedsbeiträge an die Sozialstation abgeführt werden. Außerdem hat der Verein einen Zuschuss von 5000 Euro für ein neues Fahrzeug für die Schwestern geleistet.

Bei den Neuwahlen, die Pfarrer Rösl leitete, wurde das bisherige Vorstandsteam in allen Ämtern wiedergewählt. Allerdings hatten sich die Gewählten unter der Bedingung aufstellen lassen, dass die Periode anstelle der vorgegebenen vierjährigen Amtszeit auf zwei Jahre begrenzt wird.

Auf zwei Jahre verkürzt


Diese zwei Jahre wolle man dazu nutzen, eine jüngere Vorstandschaft aufzubauen. Über die Neuorganisation der Caritas-Sozialstation referierte Hubert Ruml. Demnach steht die Einrichtung seit 2016 auf eigenen Füßen und wird von einem Team aus elf Mitgliedern ehrenamtlich geführt.

Man könne so besser planen, hat mehr Überblick und spare Kosten ein. Ilona Rösch gab einen Überblick über die Leistungen des Krankenpflegevereins im vergangenen Jahr. 20 Patienten wurden bei 2922 Hausbesuchen mit 14 291 Verrichtungen versorgt, das entspricht einer Summe von 3277 Euro. Für Körperpflegemaßnahmen und auch für bestimmte Maßnahmen der Behandlungspflege können Mitglieder Leistungen bis zu 100 Euro monatlich erhalten, erläuterte sie und warb für eine Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein.

Neuwahlen

1. Vorsitzender: Josef Saller; 2. Vorsitzender: Pfarrer Herbert Rösl; Kassier: Elfriede Krone; Schriftführerin: Rosi Krafczyk; Beisitzer: Peter Völkl; Kassenprüfer: Paula Kiesl, Michael Weber.
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