Mit Tradition in die Zukunft

Braumeister Franz Vogl (rechts) führte die Ehrengäste durch die Brauerei. An der modernen Füllanlage (Bild) erklärte er die neueste Investition. Bilder: frd (2)
Vermischtes
Teunz
24.07.2016
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Die Gäste wurden mit Auftritten der AWO-Tanzgruppe "Grün-Weiß" aus Oberviechtach unterhalten und auch für die Kinder war einiges geboten.

Bier ist der Beweis: Gott will, dass wir glücklich sind. Unter diesem Motto stand das Jubiläum "500 Jahre Reinheitsgebot" in der Schlossbrauerei Fuchsberg. Es gab aber noch einen weiteren Grund für den Festbetrieb und am Sonntag kam dann sogar der Bischof.

-Fuchsberg. Gleich drei Anlässe gab es am Wochenende in Fuchsberg zum Feiern. Am Samstag war es das Jubiläum "500 Jahre Reinheitsgebot" und die offizielle Inbetriebnahme der neuen Füllanlage der Schlossbrauerei. Am Sonntag stand dann das 250-jährige Bestehen der Jakobikirche mit Wiedereinweihung nach der Sanierung im Mittelpunkt.

Dorfvereine bewirten


An beiden Tagen war der Brauereihof die "Feiermeile". Der Samstag startete mit einem Frühschoppen und dem Weißbier der Schlossbrauerei sowie weiteren sechs Biersorten, die hier gebraut werden. Die Dorfvereine übernahmen die Verköstigung der zahlreichen Gäste und für die Kinder gab es eine große Spielecke. Ein Zauberer zeigte seine Kunststücke, ein Quartett spielte flott auf und die Oberviechtacher Tanzgruppe "Grün-Weiß" sorgte mit mehreren Auftritten für Stimmung bis in den Abend hinein. Den ganzen Tag hinweg konnte die Brauerei mit all ihren Neuerungen besichtigt werden, wobei Braumeister Franz Vogl die Führung übernahm und den Ehrengästen - unter ihnen MdB Marianne Schieder, MdL Franz Schindler, MdL Joachim Hanisch sowie Landrat Thomas Ebeling - den Ablauf des Bierbrauens erklärte. Auch Vertreter der Firmen, welche die neue Füllanlage gebaut haben, waren anwesend.

Doch auch ein "offizieller Teil" mit einem Rückblick auf die Entwicklung der Schlossbrauerei musste sein, wobei Lena Vogl in charmanter Weise mit ihrem Onkel Franz den Begrüßungspart übernahm. Chef Franz Vogl ging auf das Jubiläum "500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot" ein und stellte fest, dass das dieses älteste lebensmittelrechtliche Gesetz weltweit einmalig sei. "Bier ist und bleibt eines der reinsten Lebensmittel der Welt und ein elementarer Bestandteil bayerischer Kultur", bekräftigte Vogl.

Doch dass in eine gut funktionierende Brauerei kontinuierlich investiert werden muss, weiß die Familie Vogl am Besten, denn es vergeht kein Jahr ohne Bautätigkeit. Beim Bau der neuen Füllanlage haben die Brüder Franz und Peter Vogl darauf geachtet, dass Firmen aus der Region zum Zuge gekommen sind. So konnten sie auch Vertreter der Firmen Krones aus Nittenau, der Firma BMS aus Pfatter und der Firma Bohrer aus Regenstauf begrüßen, die neben Betrieben aus der näheren Region, am Neubau der Füllanlage - die auch baulich erweitert werden musste - beteiligt waren. Damit wurde ein großer Schritt in die Zukunft gegangen, was auch die Grußwortredner, Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Norbert Eckl und Vertreter der Firmen betonten.

Sie stellten den unternehmerischen Mut und den ständig in die Zukunft gerichteten Blick der Familie Vogl heraus. Auf dem Markt könnten sie sich durch die Qualität ihrer Biere gut behaupten und auch die Menschen in der Region wüssten, was sie an der Schlossbrauerei als Arbeitgeber und Unterstützer vieler Vereine und von sozialen Projekten weltweit haben. Eines der Erfolgsgeheimnisse ist aber auch der ausgeprägte Familiensinn, in welchen auch die Mitarbeiter eingeschlossen sind.

Grundstock gelegt


Besonders stellte Franz Vogl dabei seine Eltern heraus, die immer noch unermüdlich mitarbeiten und den Grundstock für die erfolgreiche Entwicklung gelegt haben. Am Sonntag gingen die Festlichkeiten in Fuchsberg weiter (Bericht folgt). Nach dem Jubiläumsgottesdienst in der Jakobikirche, den Bischof Reinhard Pappenberger zelebrierte, erhielt auch die neue Füllanlage den Segen.
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