Mitreden beim Spielplatz

Bürgermeister Norbert Eckl und Jugendbeauftragter Tobias Krafczyk (im Bild) beantworteten die Fragen der Jugendlichen. Bild: tkr
Vermischtes
Teunz
21.04.2016
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Wählen dürfen sie noch nicht. Trotzdem sollen auch Kinder und Jugendliche in der Gemeinde eine Stimme bekommen. Bürgermeister Norbert Eckl und Jugendbeauftragter Tobias Krafczyk wollten deshalb zunächst nur eines: zuhören.

Die Gemeinde ist getragen von dem Grundgedanken der Selbstverwaltung. Wer aber verwaltet die Interessen der minderjährigen Bürger? Um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Anliegen und Fragen vorzubringen und für ihre Interessen selber einzustehen, haben Bürgermeister Norbert Eckl und Jugendbeauftragter Tobias Krafczyk alle 8- bis 18-Jährigen zu einem Treffen eingeladen.

Eckl betonte, dass die Kinder und Jugendlichen die Zukunft der Gemeinde sind. Er erklärte kurz was die Kommune für sie leistet, bevor Jugendbeauftragter Tobias Krafczyk, die Kinder und Jugendlichen ermutigte, für ihre Themen und Interessen einzustehen. Die machten dann keinen Hehl aus allem, was sie positiv empfinden. Auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge kamen auf den Tisch. Statt unerfüllbarer Forderungen gab es viele konstruktive Vorschläge.

Ein wichtiges Thema war die Situation an der Grundschule. Angefangen von dem schlechten Zustand der Toiletten über Möglichkeiten zum Fußballspielen bis hin zu einem Pausenverkauf wurden verschiedene Anliegen vorgebracht. Auch die Ausstattung der Spielplätze an verschiedenen Orten wurde diskutiert. Ist in Teunz ein zentraler Platz oder verschiedene kleine Spielplätze sinnvoller und wo könnten diese Plätze sein? Macht ein Spielplatz in Gutenfürst Sinn oder wäre er in Kühried besser aufgehoben?

Auch andere Themen wie die Versorgung mit schnellem Internet, der Zustand einiger Straßen im Gemeindegebiet, sowie ein Platz für einen Jugendtreff "Heisl" wurden auf die Liste gesetzt. Nachdem die Anliegen gesammelt waren, nahm der Bürgermeister dazu Stellung und hatte auch gleich eine gute Nachricht. Für Gutenfürst ist eine Aufwertung des Spielplatzes mit Fußballtor und Schaukel in Aussicht .

Die Teilnehmer regten außerdem einen Ausflug an, der Teil des Ferienprogramms sein könnte. Das könnte auch die Eltern entlasten, waren sich alle einig. Im letzten Programmpunkt stellte Tobias Krafczyk die Idee eines Kinder- und Jugendparlaments vor, was die Mehrheit auch interessant fand. Als Fazit bleibt festzuhalten: Ein erster Schritt zu mehr Beteiligung ist gemacht.
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