Teunzer Frauenbund feiert Fasching
Kleine "Feiglinge" mit Stimme

Die Fuchsberger Putzkolonne sorgte stets für Ordnung und Sauberkeit.
Vermischtes
Teunz
01.02.2016
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Viele lustige "Augen-Blicke" waren es beim Frauenbundfasching, die Pfarrer Herbert Rösl sammelte. Mit seiner Kamera hielt er die Gesichter hinter den bunten Kostümen ebenso fest, wie das Konzert der "Zootiere" oder den Auftritt der mutigen "Feiglinge".

-Wildstein. Der Frauenbundfasching hat in der Gemeinde Teunz längst Tradition - dahin kommen die Frauen besonders gern. Als einzigen männlichen Gast begrüßen sie im Gasthaus Lang in Wildstein ihren Pfarrer und geistlichen Beirat, ansonsten sind die Frauen an diesem Abend unter sich und das ist auch das Besondere daran.

Der "Franz" spielt auf


Zum Tanzen ließ man sich auch heuer nicht lange bitten und gelacht wurde, bis die Tränen kommen. Die beiden Vorsitzenden Heike Krafczyk und Rosemarie Winklmann freuten sich über den zahlreichen Besuch. Der "Harmonika-Franz" sorgte bis in die frühen Morgenstunden für gute Stimmung. Er gehört inzwischen genauso zum Teunzer Frauenbundfasching, wie die originellen Kostüme. So tummelten sich nicht nur die Kührieder Früchte, die Teunzer Erdbeeren, die Fuchsberger Putzkolonne, der Frauenbund-Zoo, die kleinen Feiglinge, die sich im Laufe des Abend als mutige Sänger entpuppten und den Franz aus Leibeskräften unterstützten, sondern auch Hexen, Einkaufstüten, feine Damen und Piraten auf der Tanzfläche. Die Stimmung kochte, als der Alleinunterhalter mit Schlagern wie "Joanna" oder "Marmor, Stein und Eisen bricht" aufwartete. Selbst nach vielen Runden Boarischen, Zwiefachen und Dreher forderten die Frauen auf der Tanzfläche immer noch Zugaben.

"Augen-Blicke"


Zwischendurch gab es viele lustige Augenblicke. Beim Konzert der Zootiere, von denen schon die Vermutung angestellt wurde, dass sie vom Ausflug des Frauenbundes aus dem Pilsener Zoo mit nach Teunz genommen wurden, horchten die Gäste gespannt, was denn alles so von draußen reinkommt. Die gut bekannten Damen, Frau Posposchill (Michaela Hummer) und Frau Hummerlinski (Gertraud Hummer), tauschten sich intensiv über ihre altersgemäßen, gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus und hatten interessante Empfehlungen für in Kürze anstehende Facharztbesuche.

Pfarrer Herbert Rösl war an diesem Abend als "Augen-Blicke-Sammler" unterwegs und sorgte auch gleich selbst für lustige "Augenblicke", die er mit seiner Kamera festhielt. Er bekam lustige, sehnsüchtige, kämpferische, tapfere, romantische, hoffnungsvolle, überzeugende und spannende "Blicke" und "Augen" vor seine Linse und so stieg seine Sammlung im Laufe des Abends beträchtlich an. Für das leibliche Wohl sorgte die Familie Lang.

Alle, die sich schon auf den nächsten Frauenbundfasching freuen, können sich den 28. Januar 2017 im Kalender vormerken.
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