Weihbischof segnet Kleinod

Ehrengäste und viele Vereine marschierten mit der Blaskapelle Teunz zur Jakobikirche. Der Klangkörper umrahmte den Festgottesdienst musikalisch und anschließend auch den Frühschoppen im Brauereihof. Bilder: frd (5)
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Teunz
25.07.2016
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Diesen Sonntag haben die Fuchsberger lange herbeigesehnt. Denn mit dem Jubiläum "250 Jahre Jakobikirche" konnte auch der Abschluss der Innensanierung gefeiert werden. Beim Festgottesdienst standen drei Personen im Mittelpunkt.

-Fuchsberg. Die wichtigste Persönlichkeit beim Traditionsfest war natürlich der Heilige Jakobus. Als Ehrengast war Weihbischof Reinhard Pappenberger gekommen und nicht im Rampenlicht wollte Kirchenpfleger Ulrich Wohlgemut stehen, der sich um die Jakobikirche große Verdienste erworben hat.

Nachdem Pfarrer Herbert Rösl unter den zahlreich anwesenden Gläubigen auch einige Ehrengäste begrüßt hatte, dankte er dem Weihbischof, dass er zur Zelebration des Festgottesdienstes und zur Weihe des renovierten Innenraumes nach Fuchsberg gekommen ist. Für die gelungene Renovierung wurde zu den Klängen der Blaskapelle Teunz gleich ein "Lobet den Herren" angestimmt.

Der Weihbischof dankte in seiner Predigt allen, die dieses sakrale Kleinod über 250 Jahre hinweg erhalten haben. Er wies daraufhin, dass die Kirche vor 25 Jahren noch mehr an Bedeutung gewonnen habe, seit sie eine Station auf dem Jakobsweg geworden ist. Auch der heilige Jakob habe sich dafür entschieden, immer auf einem offenen Weg zu bleiben und nicht davon abzugehen, auch wenn dieser einmal steinig und steil werden sollte. Dies habe ihm auch als einen der ersten Jünger Jesu das Leben gekostet. Oft sei Jakobus an seine Grenzen gegangen und habe dabei erfahren, dass es immer wieder einen Funken Hoffnung gebe, woran auch wir Menschen glauben sollten.

Am Ende des Festgottesdienstes übergab Kirchenpfleger Ulrich Wohlgemuth einen kleinen Bildband an den Weihbischof und an Pfarrer Herbert Rösl. Darin sind die Stationen der Sanierung der Kirche festgehalten worden.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied "Nun dankte all" ging es zu den Klängen der Teunzer Blaskapelle zurück in den Hof der Schlossbrauerei Fuchsberg, wo das Jakobifest und der zweite Teil der weltlichen Feier "500 Jahre Reinheitsgebot" gefeiert worden ist. Die Familie Vogl hatte noch einen weiteren Grund zum Feiern, da die neue Abfüllanlage fertiggestellt und bereits am Samstag offiziell mit Ehrengästen in Betrieb genommen worden ist (wir berichteten). Wie Braumeister Franz Vogl dem Weihbischof erklärte, sei diese neue Füllanlage unter Einhaltung aller nur möglichen Sicherheitsvorgaben gebaut worden, doch Gottes Segen sollte dabei nicht fehlen.

Gerne übernahm Reinhard Pappenberger die Segnung der Anlage und trug sich auch in das Gästebuch der Familie Vogl ein. (Seite 21)
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