Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins Kulz glänzt mit Arbeitseinsatz auf öffentlichen Flächen
Prägend für das Ortsbild

Vorsitzende Brigitte Pößl (rechts), Bürgermeister Walter Schauer und Kreisfachberaterin Heidi Schmid (links) zeichneten langjährige Mitglieder aus und gratulierten zwei erfolgreichen Absolventinnen des Gartenpflegerkurses. Bild: bej
Freizeit
Thanstein
20.04.2016
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"Da machen Arbeitseinsätze Spaß", lobte Bürgermeister Walter Schauer, als er mit der Bilanz des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins Kulz konfrontiert war. Jetzt gibt es zwei Experten mehr in den Reihen der Gartler.

-Kulz. Im Krämerhof erfuhren die Mitglieder von Vorsitzender Brigitte Pößl, was der Verein alles bewegen konnte. Immerhin vier Gruppen beteiligten sich an der Dorf-Kegel-Meisterschaft, ein Familien-Ausflug in den Tiergarten Nürnberg wurde organisiert, und Palmbüschel wurden gebunden und verkauft. Den Erlös erhielt Pater James.

An verschiedenen Plätzen engagierten sich die Mitglieder bei Säuberungsaktionen, sechs Tage war die Apfel-Presse in Betrieb, und der Weihnachsmarkt in Stuttgart wurde besucht. Tradition hat die Weihnachtsfeier, die bei den Mitgliedern immer sehr gut ankommt.

Treue Mitglieder


Der 117 Mitglieder zählende Verein hat bereits viele langjährige Mitglieder. Für 25 Jahre wurden Bernhard Kramer, Günther Reger und Erika Dirnberger mit einer Ehrennadel, Urkunde und einem Blumenpräsent ausgezeichnet. Besonders freute es die Vorsitzende, dass mit Stefanie Schauer und Claudia Kühner zwei Mitglieder den doch recht zeitaufwendigen Gartenpfleger-Kurs erfolgreich absolviert haben.

Bürgermeister Walter Schauer dankte für den Arbeitseinsatz an öffentlichen Plätzen. "Ihr sorgt für schöne Ortsbilder", stellte er klar. Auch für die Tätigkeit des Vorstandsteams fand er lobende Worte und erinnerte an die vielen Projekte bei der erst kürzlich abgeschlossenen Flurneuordnung in Kulz.

Brigitte Pößl stellte als neue Programmpunkte die Fahrt nach Bayreuth zur Landesgartenschau (22. Mai), die Maiandacht am Krähhof (5. Mai) und das Pfarrfest am 24. Mai vor. Kreisfachberaterin Heidi Schmid referierte anschließend über die Um- und Neugestaltung ländlicher Gärten. Dabei sollten Gartenwünsche wahr werden, der Wunschgarten könne Gestalt annehmen. Erster Schritt in diesem Prozess sei eine Bestandsaufnahme mit einem Grundrissplan. Je nach gewünschtem Gartenstil soll dann ein Vorentwurf entstehen. Eingänge, Zufahrten und Wege müssten hinsichtlich Gliederung und Pflasterbelag berücksichtigt werden. Wichtige Fragen dabei: Wo sollen Sitzplätze entstehen? Haben Morgensonne, Lieblingsplatz oder Abendsonne Priorität? Auch Gemüsegarten, Obstgarten oder Spielecke sollten berücksichtigt werden.

Moderne Ansätze


Erst dann könne es an die Bepflanzung gehen. Ganz moderne Gartentrends hätten sich in der Region noch nicht durchgesetzt, meinte die Referentin. Edle Gehölze, Wasserspiele, Kunstobjekte und formal-puristische Anlagen seien zwar in Ansätzen vorhanden, würden aber noch nicht den vorherrschenden Stil bestimmen. "Jeder soll seinen Garten so gestalten, dass er gefällt, der Besitzer darin glücklich ist und auch noch genug Zeit hat, um dieses Gartenglück zu genießen", schloss Heidi Schmid.
Jeder soll seinen Garten so gestalten, dass er gefällt, der Besitzer darin glücklich ist und auch noch genug Zeit hat, um dieses Gartenglück zu genießen.Fachberaterin Heidi Schmid
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