Gemeinde besucht Patenkompanie in der Kaserne - Ergebnisse am Schießsimulator - Einblick in ...
Einmal dem "Leopard" ganz nah

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Thanstein, die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Kulz und mehrere Gemeindebürger demonstrierten ihre Verbundenheit zur Patenkompanie bei einer Ausbildung am Simulator in Pfreimd. Oberleutnant Felix Tanz, Bürgermeister Walter Schauer und Reservistenbetreuer Erhard Ferstl (vorne, von links) wussten diesen vertieften Kontakt zu schätzen. Bild: dl
Lokales
Thanstein
07.03.2015
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Ob mit Panzer oder Handwaffe, die Ausbildung bei der Bundeswehr interessiert nicht nur ehemalige Soldaten. Bei der Patenkompanie durften alle mal ran an den Simulator - und konnten ganz nebenbei die Kontakte vertiefen.

Über 30 Bürger der Gemeinde und Mitglieder der Reservistenkameradschaften Thanstein und Kulz besuchten die Patenkompanie in Pfreimd. Bei der dritten Kompanie des Gebirgspanzer-Bataillons 8 in Pfreimd erhielten sie Einblicke in verschiedene Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr und ermittelten die besten Schützen beim Schießen auf dem Simulator. Zu dem Patenschaftstreffen hatte die Patenkompanie in die Oberpfalzkaserne eingeladen. Oberleutnant Felix Tanz nahm die Gäste aus Thanstein, die mit einem Omnibus anreisten, bei der Wache in Empfang. In seiner Begrüßung hob Bürgermeister Walter Schauer die Verbundenheit mit der Bundeswehr hervor. Absicht war es, die Verbindung der Patenkompanie zur Gemeinde Thanstein zu vertiefen.

Auch Fahrt simuliert

Nach der Gruppeneinteilung, einer Einweisung und einer Sicherheitsbelehrung startete die Stationsausbildung. Das Ausbildungsgerät "Schießsimulator Panzertruppe Leopard 2 (ASPT)" stellte Oberleutnant Felix Tanz vor. Unteroffizier Chris Flechsing übte mit den Gästen am Ausbildungsgerät "Panzerturm mit Waffensimulator (AAT)" das Laden und Schießen mit dem Kampfpanzer. Stabsfeldwebel Peter Heppler vermittelte Übungsszenarien am Gefechtssimulator "Panzertruppe Leopard 2 (AGPT/KARA 3)". Großes Interesse zeigten dabei ehemalige Panzerfahrer am Fahrsimulator. Das Ausbildungsgerät "Schießsimulator für Handwaffen (AGSHP)" war den meisten Reservisten bereits bekannt, da hiermit schon mehrmals geübt wurde. Die moderne Schießanlage erklärte und bediente Oberstabsgefreiter Dominik Lang. "Bei einer präzisen Schießausbildung, ohne scharfe Munition, spart das Zeit, Kräfte und Mittel, schont die Umwelt und ist unabhängig vom Immissionsschutz", verdeutlichte er. Die Teilnehmer stellten fest, dass die Ausbildung in der Bundeswehr dem erweiterten Aufgabenspektrum angepasst wurde.

Beachtliche Leistungen

Für viele Reservisten besteht nur noch selten die Möglichkeit, an der militärischen Schießausbildung der Bundeswehr teilzunehmen. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass viele Reservisten besonders an dieser Station ihre Freude hatten. Für die treffsichersten Schützen stellte die SRK Thanstein Sachpreise bereit. Eine beachtliche Leistung erzielte dabei die einzige Dame, Eva Höcherl, mit 133 Ringen. Den Tagessieg in der Einzelwertung holte sich Stabsfeldwebel d.R. Ludwig Dirscherl mit 174 Ringen, gefolgt von Oberfeldwebel d.R. Anton Graßl (171), Herbert Bolkart (165), Peter Windschüttl (164) und Andreas Eiber (163). Gewertet wurden je 10 Schuss mit der Pistole P 8 und dem Gewehr G 36.

Bei der Siegerehrung lobte Oberleutnant Tanz die hervorragende Disziplin. Im Namen der Reservisten bedankte sich SRK-Vorsitzender Ulrich Knoch bei den Stationsleitenden und überreichte Geschenke. Die Weiterbildung bezeichnete er als eine hervorragende Sache. Er hoffe auf eine Vertiefung der Kenntnisse im nächsten Jahr. Ein kurzes kameradschaftlichen Miteinander schloss sich an.
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