Gemeinschaftshaus ein Segen

Die Renovierung der ehemals "alten Schule" hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Dorfgemeinschaftshaus bringt nur Vorteile für Vereine und Bevölkerung. Bild: bej
Lokales
Thanstein
18.04.2015
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"Die Installation einer Solaranlage auf dem Dorfgemeinschaftshaus war die richtige Entscheidung", freute sich Vorsitzender Walter Schauer bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins. Die Versammlung zeugte vom guten Funktionieren der Vereinsgemeinschaften bei der Nutzung des Hauses.

69 Mitglieder verzeichnet derzeit der Förderverein Dorfgemeinschaftshaus Kulz. Darunter auch die Vereinsvorstände von Kulz, die Walter Schauer zur Generalversammlung im Krämerhof willkommen hieß. In seinem Rückblick erinnerte er an nur eine Vorstandssitzung, "mehr war nicht notwendig, da die Nutzung des Hauses und der Betrieb der PV-Anlage problemlos laufen."

Heizkosten umgelegt

Im vergangenen Jahr wurden im ganzen Saal Stoßleisten als Kantenschutz an der Fensterseite angebracht. Walter Schauer dankte Alexander Krämer für die Erledigung, die Kosten beliefen sich auf 100 Euro. Weiterhin informierte er darüber, dass der Dartclub ab 2015 die Nutzung von drei auf zwei Tage reduziert, die Lagerung von Gegenständen wie Theken oder Lautsprecheranlagen nicht gestattet wird und Gasstrahler nicht in geschlossenen Räumen benutzt werden dürfen.

Länger diskutiert wurde die Frage der Heizkostenumlegung. Messungen ergaben konkrete Zahlen, die sich einfach mit der Miete von 50 Euro pro Veranstaltung nicht mehr decken lassen. Deshalb wurde beschlossen, diese Kosten umzulegen, allerdings nur bei gewinnbringenden Veranstaltungen.

Die PV-Anlage erbrachte 2014 eine Einspeisevergütung von 6714 Euro/23 096 kWh. Vom Ursprungsdarlehen (40 000 Euro) wurde bereits ein Drittel getilgt, der Stand zum 31. Dezember betrug 27 163 Euro. "Macht trotzdem weiterhin Werbung für den Förderverein, der Beitrag ist mit fünf Euro verhältnismäßig niedrig", appellierte Walter Schauer an die Anwesenden. Er informierte darüber, dass der Brunnen bereits durch Erwin Krämer in Betrieb genommen wurde und im letzten Jahr Spenden in Höhe von 1485 Euro eingingen (Motorradfreunde, Stammtisch, Raiffeisenbank Cham und Naabtal).

Reparatur erforderlich

"Die Zusammenarbeit mit den Vereinen klappt reibungslos und auch an der Reinigung, dem Verleih von Geschirr und Sonstigem ist nichts zu bemängeln", lobte der Vorsitzende den guten Ablauf. Die Betriebskosten beliefen sich im vergangenen Jahr auf 1033 Euro. Abschließend wurde die richtige Vorgehensweise zum Thema "Zaunsturmschaden" diskutiert, der am Bolzplatz entstanden ist. Bei der Reparatur werden sich Kosten nicht vermeiden lassen.

Auch ein eventueller Erwerb von Tarnnetzen stand im Raum; man einigte sich jedoch darauf, diese erstmals auszuleihen. Zuletzt lud Walter Schauer noch zu einem Arbeitseinsatz am 25. April um 9 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus ein.
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