Georg Käsbauer (85) stand Gemeinde und Feuerwehr lange Zeit vor
Kommunalpolitik und Ehrenamt

Georg Käsbauer freut sich über die Abordnung der Feuerwehr Dautersdorf sowie über die Glückwünsche von Bürgermeister Walter Schauer und von den Enkel- und Urenkelkindern. Bild: rkp
Lokales
Thanstein
29.04.2015
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Seinen 85. Geburtstag feierte kürzlich Georg Käsbauer, Ehrenmitglied und ehemaliger Vorsitzender der Feuerwehr Dautersdorf im Kreise seiner Familie und Freunde. Zur Feier im "Krämerhof" in Kulz überbrachten zudem Bürgermeister Walter Schauer, Pfarrer Eugen Wismeth sowie eine Abordnung der Feuerwehr Dautersdorf und der Caritas die besten Glückwünsche.

Georg Käsbauer, besser bekannt als "Ottl-Schorsch", wurde 1930 in Jedesbach geboren. Nach Volksschule und Feiertagsschule besuchte er die Landwirtschaftsschule in Neunburg vorm Wald und arbeitete zunächst auf dem elterlichen Hof, ehe er im Steinbruch Prackendorf, Sägewerk Hösl und bei verschiedenen Baufirmen im Umkreis seine Brötchen verdiente. Den elterlichen Hof betrieb er auch weiterhin als Nebenerwerbslandwirt.

Im Mai 1955 durfte er Katharina Schießl aus Fuhrn vor den Traualtar führen. Aus dieser Ehe gingen neun Kinder, 23 Enkelkinder und mittlerweile drei Urenkel hervor. Als großes Hobby bezeichnete der Jubilar die Arbeit rund um den Hof. Eine große Leidenschaft war auch die Kapelle in Schönbuchen. Eine Auszeichnung vom Bischof für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten rund um die Kapelle untermauerte dies.

Im Alter von 26 Jahren wurde der "Ottl-Schorsch" im Jahr 1956 in den Gemeinderat der damaligen Gemeinde Dautersdorf gewählt. Von 1960 bis 1966 war er Zweiter Bürgermeister und anschließend bis zur Gebietsreform 1972 schließlich Erster Bürgermeister der Gemeinde Dautersdorf. In der Gemeinde Thanstein war er von 1972 bis 1984 im Gemeinderat vertreten. Insgesamt engagierte sich der Jubilar 28 Jahre ehrenamtlich für die Kommune. Bürgermeister Walter Schauer sprach ihm hierfür seinen besten Dank aus.

Auch im Bereich der Dautersdorfer Wehr war der Jubilar nicht untätig. So hatte er zwölf Jahre das Amt des Vorsitzenden inne, war führender Mann beim Bau des Feuerwehrgerätehauses und stand dem Verein mit tatkräftiger Unterstützung immer zur Seite.
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