Großteil der Baukosten für Straße nach Kiesenberg förderfähig - Anträge genehmigt
Zuschuss für stärkeren Oberbau

Lokales
Thanstein
07.02.2015
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"Mit mindestens 58 Prozent Zuschuss", so Bürgermeister Walter Schauer, rechnet die Gemeinde bei der Oberbauverstärkung der Verbindungsstraße nach Kiesenberg. Von den Gesamtkosten von 239 000 Euro ist der überwiegende Teil als förderfähig anerkannt worden. Diese Nachricht überbrachte Schauer den Gemeinderäten bei der Sitzung am Donnerstag.

Hoffen auf mehr

Um die für heuer geplante Oberbauverstärkung auf der Gemeindeverbindungsstraße vom Ortsteil Kiesenberg zur Kreisstraße stemmen zu können, hatte die Gemeinde eine Förderung beantragt. Jetzt machte die Regierung der Oberpfalz dafür den Weg frei: 223 000 Euro der Gesamtkosten sind als zuwendungsfähig anerkannt worden. Als letzte Hürde auf dem Weg zum Fördertopf müssen noch Stellungnahmen des Wasserwirtschaftsamtes und der Unteren Naturschutzbehörde eingereicht werden. Nachdem sich an der Straßenbreite laut Planung nichts ändern wird, "sollte das aber nur Formsache sein", so der Bürgermeister.

Aktuell geht die Gemeinde von einem Fördersatz von 58 Prozent bei dieser Maßnahme aus. "Wir hoffen aber auf eine noch höhere Förderung", brachte Schauer zum Ausdruck und verwies auf die aktuellen Bemühungen der Gemeinde um Haushaltskonsolidierung.

Auf der eigentlichen Tagesordnung der öffentlichen Sitzung hatte sich das Gremium lediglich mit zwei Bauanträgen zu befassen. Einstimmig wurde der Antrag von Rosa und Alois Obermeier für den Neubau eines barrierefreien Wohnhauses mit überdachtem Stellplatz genehmigt. Das Baugrundstück (Flurnummern 73,74 und 73/7) befindet sich am Dorfplatz in Thanstein.

Ferienwohnungen

Ebenso grünes Licht gab es für das von Andrea Weinsteiger beantragte Vorhaben, in der Johannesstraße in Kulz ein Einfamilienwohnhaus mit Ferienwohnungen und eine Gerätehalle für Kehrmaschinen zu errichten. Für das Grundstück (Flurnummer 656/2) muss die Gemeinde noch den Hausanschluss für den Kanal herstellen. Die Räte ermächtigten Bürgermeister Walter Schauer, den Auftrag an die Neunburger Baufirma Wilhelm zu vergeben.
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