Kneippen als Bereicherung

Lokales
Thanstein
15.04.2015
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Bürgermeister Walter Schauer kann sich auf seine Vereine und tatkräftigen Bürger verlassen. Mit Stolz übergab er das mit viel Eigenleistung errichtete Kneippbecken in Hebersdorf zur öffentlichen Nutzung.

Die Pfarrer Eugen Wismeth und Franz Winklmann segneten die Anlage, bevor sich die ersten "Kneipper" im kühlen Nass erfrischten. In dem Wassertretbecken können zukünftig die Thansteiner Bürger und Gäste ihre Gesundheit nach Sebastian Kneipp fördern.

Über 1400 Arbeitsstunden

Seit dem Baubeginn am 7. April 2014 wurden insgesamt über 1400 Arbeitsstunden und viel Arbeitskraft geleistet, so Fremdenverkehrsvorsitzender Michael Dirscherl bei der Begrüßung der Ehrengäste. In wenigen Worten schilderte er die Historik von der Planung durch Architekt Norbert Keil, den Werdegang des Baues und der Finanzierung. Sein Dank galt Manuel Lischka von der LAG Brückenland Bayern-Böhmen, der beratend unterstützte und sich um die Förderung kümmerte. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 36 292 Euro. Von der LAG Brückenland Bayern-Böhmen, dem EU-Förderfond Leader/ELER und dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde eine Förderung von 12 200 Euro beigesteuert. Die ehrenamtliche Arbeitsleistung wurde mit 14 630 Euro angesetzt. Dank der zahlreichen Spenden von Bürgern, Vereinen, Banken und Firmen konnte das Gemeinschaftsprojekt geschultert werden, so Michael Dirscherl. Alois Obermeier hatte die Bauleitung, insgesamt waren 18 ehrenamtliche Helfer an der Errichtung beteiligt.

Für Unterstützung gedankt

Ortspfarrer Eugen Wismeth segnete das Bauwerk und ihre Nutzer. Pfarrer Franz Winklmann machte die höchste Privatspende und freute sich, dass ein langersehnter Wunsch verwirklicht werden konnte. Bürgermeister Walter Schauer ist zu Recht stolz auf seine tatkräftigen Bürger: "Das Kneippbecken ist ein gelungenes Bauwerk, ich sage allen Beteiligten und Spendern ein herzliches Vergelt's Gott". Gerne hat die Gemeinde dem Fremdenverkehrsverein (FV), als Bauträger das Grundstück überlassen und sich mit einer Spende und Bauhofarbeiten beteiligt. "Wanderer, die unsere hervorragenden Wanderwege und Nordic-Walking-Strecken nutzen, werden sich freuen und am Kneippbecken laben", so Schauer.

Das vor kurzem eröffnete Reklamemuseum und diese Anlage seien sicherlich eine wesentliche Bereicherung für die Gemeinde. Mit den Worten "hiermit gibt der Fremdenverkehrsverein und die Gemeinde die Anlage zur öffentlichen Nutzung frei", endete der formelle Akt.

Alois Obermeier demonstrierte als erster "Treter" das Kneippen und beantwortete Fragen. Außerhalb stellte er die verschiedenen Felder vor, die mit unterschiedlichen Steinen und Materialien zur Fußreflexzonenmassage geeignet sind. Anschließend begab sich eine Gruppe Nordic-Walker mit ihm auf den Weg, um sich auf einer etwa zwei Kilometer langen Strecke warm zu machen. Mit von der Partie war auch Pfarrer Eugen Wismeth, der sich vom wohltuenden Fußbad angetan zeigte.
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