Ohne Nullbock-Ansichten

Angeführt von der Blaskapelle Heinrichskirchen zogen die Vereine, im Bild die Thansteiner Jugendfeuerwehr, zum Festgottesdienst. Bilder: dl (3)
Lokales
Thanstein
14.08.2015
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Ein viertel Jahrhundert Jugendfeuerwehr feierte die Feuerwehr Thanstein-Berg mit einem zweitägigen Fest. Höhepunkte waren der Festgottesdienst, Ehrungen und Vorführungen. Die Ehrengäste lobten den Ausbildungsstand, das Engagement und die erfolgreiche Jugendarbeit.

Das Wetter zeigte sich auch am zweiten Tag des Jubiläums der Feuerwehrjugend von seiner besten Seite, als die Blaskapelle "Sankt Nikolaus Heinrichskirchen" musikalisch das Fest einläutete. Feuerwehren, Gemeindevereine, Landrat, Bürgermeister Walter Schauer und die Führungsspitze der Landkreisfeuerwehr erwiesen dem Jubelverein die Ehre. Ein prächtiger Zug bewegte sich zum Pfarrhof, wo Pfarrer Alois Hammerer mit seinen Ministranten abgeholt wurde. Mit der Schubert-Messe wurde der Gottesdienst von der "Nikolauskapelle" in der Feuerwehrscheune umrahmt. In der Predigt stellte der Geistliche den wertvollen Dienst der Wehren in den Vordergrund. Mit der Schutzweste wird man an den Einsatzstellen zu einer anderen - respektierten Person. Dienst am Nächsten ist auch Dienst an Gott, so der Pfarrer.

Für Engagement belohnt

Im Anschluss wurden für ihr Engagement in der Thansteiner Wehr, Peter Schmidt und Franz Mühlbauer zum Ehrenkommandanten und Wolfgang Niebauer zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Alle haben das Leistungsabzeichen Gold-Rot in ihrem aktiven Dienst abgelegt. Peter Schmidt war 20 Jahre Atemschutzträger, Jugendwart und zweiter Kommandant.

Franz Mühlbauer war zwölf Jahre erster Kommandant, Maschinist und hat zahlreiche Lehrgänge absolviert. Wolfgang Niebauer führte von 1995 bis 2013 als Vorsitzender die FFW Thanstein-Berg und fungierte 2004 als Festleiter. Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehrjugend, die über einen hohen Ausbildungsstand verfügt, so Bürgermeister Walter Schauer: "Bei uns gibt es keine Nullbock- Ansicht, das beweisen die über 70 aktiv engagierten Mädchen und Jungen in unserer Gemeinde". 25 Jahre nachhaltige Jugendarbeit in einer Feuerwehr seit etwas Besonderes, so stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl.

Viele Wehren sind Träger und Unterstützer von örtlichen Gemeinschaften, so auch hier. Er dankte den Geehrten für ihr ehrenamtliches Engagement. Kreisbrandrat Robert Heinfling betonte, dass nicht nur die Ausbildung zu einer Wehr gehört, sondern auch das Feiern. An die Jugend appellierte er, der Feuerwehr treu zu bleiben und die Geehrten als Vorbilder zu nehmen.

Am Nachmittag konnten das Gerätehaus und die Ausrüstung besichtigt sowie Vorführungen besucht werden. Zur Unterhaltung der Festgäste spielten die "Weißblauen Buam".
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