Spatenstich für Breitbandausbau

Die Sanierung der GVS Kulz-Zengeröd ist ein weiteres Projekt, das Bürgermeister Walter Schauer forcieren will, um sein Ziel zu erreichen, dass bis 2018 alle Straßen im Gemeindegebiet in ordentlichem Zustand sind. Bild: weu
Lokales
Thanstein
10.09.2015
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Bis 2018 möchte Bürgermeister Walter Schauer alle maroden Straßen im Gemeindegebiet saniert haben. Dazu hat er die Oberbauverstärkung mit teilweisem Vollausbau der GVS Kulz-Zengeröd als Tagesordnungspunkt in die Gemeinderatssitzung im Kulzer Feuerwehrhaus aufgenommen.

Die Maßnahme erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 2500 Metern; zwischen Kiesenberg und Neudeck ist ein Vollausbau vorgesehen, für die übrige Strecke ein Ausbau mit Oberbauverstärkung. Die gesamten Baukosten der 50 Jahre alten Straße belaufen sich auf 775 000 Euro, wobei 90 Prozent Förderung bereits in Aussicht gestellt worden sind.

Die Baumaßnahme sei für 2016 vorgesehen und werde bei 90-prozentiger Förderung in einem Bauabschnitt durchgeführt; ansonsten plane man zwei Bauabschnitte ein. Diesem Beschluss stimmte das Gremium zu. Bis zum Jahr 2018 ist die Gemeinde eine Stabilisierungskommune.

"In dieser Zeit sollten wir auch noch die Straße vom Kulzer Moos bis Dautersdorf einreichen, dann sind wir durch", blickte Bürgermeister Schauer hoffnungsvoll in die Zukunft. Einige private Bauvorhaben segneten die Räte problemlos ab. Der Dachgeschossausbau mit drei Dachgauben, den Karl-Heinz und Birgit Trägler in Thanstein realisieren wollen, erhielt ebenso die volle Zustimmung wie der Neubau einer Heizbox mit Holzlege durch Katrin Obermeier in Thanstein.

Der Antrag auf Nutzungsänderung zur Errichtung einer barrierefreien Ferienwohnung, den Anna und Johann Schafbauer aus Kulz eingereicht haben, erhielt ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen. Reine Formsache war die Verlängerung des Wegnutzungsvertrags der Firma Primagas Energie. Da bisher noch kein Wohngebäude mit Flüssiggas versorgt wird, fällt die Konzessionsabgabe noch nicht an.

Die Anfrage aus den Reihen der Gemeinderäte zum Stand der Wasserversorgung Dautersdorf beantwortete der Bürgermeister folgendermaßen: Bevor ein Ingenieurbüro eingeschaltet wird, solle die Firma Süßwasser als Betreuer der Anlage Unterlagen vorlegen, woraus ersichtlich ist, was notwendig ist und was sofort getan werden muss. Erfreulicherweise habe die Wassermenge trotz Trockenheit ausgereicht, es wurde keine Verkeimung festgestellt. Schauer informierte die Räte über die Geschwindigkeitsmessung mit dem Tempomessgerät in Thanstein, bei der es keine allzu großen Überschreitungen gegeben habe.

Die Förderung für die Dorfscheune in Dautersdorf wurde zu 60 Prozent zugesagt, die Planung könne starten. Zum Breitbandausbau wurde der Vertrag mit der Firma Amplus unterzeichnet. In zehn Monaten soll die Erschließung abgeschlossen sein. Spatenstich ist am 6. Oktober um 12 Uhr vor der Grundschule. Abschließend bat der Bürgermeister die Gemeinderäte, nach möglichen Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge Ausschau zu halten.
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