Gemeinderat investiert in marode Straßen
Straßenbau im Sonderangebot

An der Straße von Kulz nach Zengeröd (im Hintergrund der Ortsteil Kiesenberg) nimmt die Gemeinde heuer eine Oberbauverstärkung in Angriff: zum Preis von rund 540 000 Euro . Bild: Mardanow
Politik
Thanstein
18.03.2016
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"So ein Ausschreibungsergebnis freut uns natürlich", kommentierte Bürgermeister Walter Schauer. Für die Oberbauverstärkung auf der Gemeindestraße von Kulz nach Zengeröd muss die Gemeinde deutlich weniger Geld hinblättern.

Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Auftrag für das größte Bauprojekt im diesjährigen Haushalt vergeben. Der Bürgermeister informierte zuvor, dass für das Vorhaben insgesamt acht Angebote eingegangen waren. Als wirtschaftlichster Anbieter stellte sich die Firma Huber/Rappl aus Rötz heraus - mit einer geprüften Angebotssumme von 542 944,76 Euro brutto. Die teuerste Offerte lag um mehr als 110 000 Euro darüber.

Kosten unterschritten


Erfreut nahm das Gremium zur Kenntnis, dass die Kosten damit um über 200 000 Euro unter der ursprünglich berechneten Bausumme von rund 750 000 Euro liegen. Das Angebot wurde schließlich einstimmig vergeben und der Bürgermeister ermächtigt, den Vertrag mit der Firma Huber/Rappl abzuschließen.

Auch entlang der Straßenränder wird investiert: In der Februar-Sitzung waren die Gemeinderäte damit einverstanden, dass der Bürgermeister den Auftrag für den Ankauf von mehreren Verkehrszeichen und Ortstafeln vergibt. Auch mehrere Absperrbaken und Schilder, die man für die Absicherung von Veranstaltungen und Baustellen braucht, werden angeschafft. Den Auftrag hat Walter Schauer für einen Preis von 3381,74 Euro an die Weilheimer Firma Bremicker Verkehrstechnik GmbH und Co.KG vergeben. Die Entscheidung ist im Gremium ohne Gegenstimme bestätigt worden.

Einen weiteren Auftrag für das Abschälen von Banketten und das Ausbaggern von Straßengräben an den Gemeindestraßen im Bereich Berg und Hebersdorf hat die Firma Erwin Fischer erhalten. Für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) Kulz-Dautersdorf möchte die Gemeinde in einen Fördertopf greifen.

Hoffen auf Zuschüsse


Um die Weichen für den Zuschussantrag bei der Regierung der Oberpfalz zu stellen, hat der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung am 4. Februar den Planungsauftrag an das Chamer Ingenieurbüro Brandl und Preischl vergeben. Bürgermeister Walter Schauer erinnerte daran, dass die Gemeinde in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit diesem Büro gemacht habe.

Zum Ende der Sitzung informierte Bürgermeister Schauer, dass nach Ostern die Arbeiten für den Breitbandausbau beginnen sollen. Der Haushalt 2016 sei mittlerweile vom Landratsamt Schwandorf genehmigt worden. Außerdem sollen durch den Landkreis heuer die Planungen für den weiteren Ausbau der Kreisstraße SAD 47 von Kulz in Richtung Winklarn beginnen.
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