Dreikönigssingen der Bistümer Regensburg und Kladrau eröffnet
Sternsingeraktion: Segen bringen, Segen sein

Bischof Rudolf Voderholzer und Bischof Frantisek Radkovský stellten sich mit den Sternsingern aus der Pfarreiengemeinschaft Winklarn-Thanstein zum Erinnerungsbild auf. Pfarrer Eugen Wismeth (links) war lange Zeit Missionar in Bolivien; Elvira Köppl (rechts) hatte die Fahrt nach Kladruby organisiert. Bild: rkp
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Thanstein
01.01.2016
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Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit. So lautete das Motto des Dreikönigssingens im tschechischen Kladruby. Mittendrin: 30 Ministranten aus Winklarn und Thanstein.

/Thanstein. Die beiden Bischöfe Rudolf Voderholzer und Frantisek Radkovský aus den Bistümern Regensburg und Pilsen eröffneten die Aktion Dreikönigssingen mit mehreren hundert Ministranten im Kloster Kladruby (deutsch: Kladrau) in Tschechien. Hierzu waren aus der Pfarreiengemeinschaft Winklarn-Thanstein 30 Mädchen und Buben samt Begleitpersonen angereist.

In der Schule von Kladrau bestand für die Ministranten die Möglichkeit, sich bei Tee und Gebäck zu stärken. Anschließend folgte der Einzug in das ehemalige Benediktinerkloster, um gemeinsam mit den Bischöfen eine Andacht zu feiern. Während des Einzuges begrüßten die beiden Oberhirten jeden der angereisten Sternsinger per Handschlag.

Im Mittelpunkt der Predigt, welche in deutsch und tschechisch gestaltet wurde, stand das Thema Respekt und das diesjährige Beispielland Bolivien. Oft werden Kinder und Jugendliche ausgeschlossen, diskriminiert oder respektlos behandelt, weil sie eine andere Herkunft haben, anders aussehen oder einfach anders sind. Die Sternsinger wollen somit mit dem Thema zeigen, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist. Mit Hans-Josef Völkl an der Orgel und der Musikformation "CHORlibri" aus Weiden wurde die Andacht musikalisch umrahmt. Im Anschluss daran zogen die Sternsinger zurück zur Schule. Hier gab es für jeden Sternsinger eine kleine Stärkung und die Möglichkeit, Bischof Frantisek und Bischof Rudolf persönlich zu begegnen. Letzterer freute sich ganz persönlich über die diözesane Eröffnung in Kladrau - dem Heimatort seiner Mutter.
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