In Thanstein haben die Arbeiten für den Breitbandausbau begonnen
Mit Bleifuß ins Internet

Vermischtes
Thanstein
15.04.2016
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Die Erdarbeiten laufen schon seit drei Wochen. Und mit dem Spatenstich hat der Breitbandausbau in Thanstein nun auch offiziell begonnen. Bis zum Sommer soll das Tempolimit auf der Datenautobahn aufgehoben sein.

"Wir sind froh, dass es endlich losgeht", bekannte Bürgermeister Walter Schauer am Donnerstag. Bekanntlich investiert die Gemeinde rund 780 000 Euro, um ihren Bürgern einen schnellen Internetzugang zu ermöglichen. Der Staat fördert das Projekt zu 80 Prozent.

Schauer betonte, dass der Breitbandausbau für Thanstein ein wichtiger Aspekt für die Zukunft sei - "wir halten damit Anschluss an die technische Entwicklung". Er würdigte die bisher gute Zusammenarbeit mit der beauftragten Firma Amplus (Teisnach) und zeigte sich optimistisch, dass sich eine Fertigstellung bis Ende Juni verwirklichen lasse.

"Spätestens zum Ende des Sommers werden über 300 Adressen Zugang zum Highspeed-Internet haben", verdeutlichte Christof Englmeier, Vorstandsvorsitzender der Amplus AG. Rund 24 Kilometer Glasfaserkabel würden im Gemeindegebiet für die schnelle Auffahrt auf die Datenautobahn verlegt. Die Erschließung von drei Kabelverzweigern ermögliche es, bei knapp 250 Abnehmern Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde bereitzustellen. 202 Adressen im Ortskern erhielten eine Bandbreite von mindestens 30 Megabit pro Sekunde. Mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus sollen weitere 71 Adressen in den Ortsteilen Jedesbach, Jedesbacher Mühle, Hebersdorf, Berg, Klonnerhof, Haindlhof, Bayerhof, Tännesried, Wagnerhof, Weihermühle, Thannmühle, Ziegelhütte, Kiesenberg und Neudeck ausgestattet werden.

Bevor im Anschluss symbolisch zu den Spaten gegriffen wurde, informierte Bauleiter Martin Brey (Bauunternehmen Nibler, München), dass in etwa zwei Wochen drei zusätzliche Kolonnen für das Projekt in Thanstein abgestellt werden. Gegen Ende Mai rechne er mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten. Laut Amplus-Vertreter Englmeier könne das Netz etwa vier bis sechs Wochen später in Betrieb gehen.
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