Spatenstich für Dorfscheune

Den Spatenstich für die Dorfscheune vollzogen diese Woche (von links) Dritter Bürgermeister Josef Mösbauer, Ingenieur Norbert Keil, Norbert und Marianne Vetter von der Feuerwehr Dautersdorf, Bürgermeister Walter Schauer, Ingenieur Franz Failer sowie Unternehmer Franz Wilhelm und stellvertretender VG-Leiter Jürgen Steinbauer. Bild: frd
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Thanstein
02.09.2016
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Von kleinen Dörfern kann man lernen, wenn es um gelebte Gemeinschaft geht. Ein positives Beispiel dafür ist Dautersdorf bei Thanstein. Hier helfen alle zusammen, damit sich der Wunsch nach einer Mehrzweckhalle erfüllt. Der Startschuss dafür fiel in dieser Woche.

-Dautersdorf. Zum offiziellen Spatenstich begrüßte Bürgermeister Walter Schauer die beiden Ingenieure Norbert Keil und Franz Failer, von der Dorfgemeinschaft den Dritten Bürgermeister Josef Mösbauer und von der Feuerwehr Dautersdorf Norbert und Marianne Vetter. Anwesend waren auch Franz Wilhelm von der Baufirma und von der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg der stellvertretende Geschäftsleiter Jürgen Steinbauer.

Bürgermeister Schauer erinnerte daran, dass es der Wunsch der Dorfgemeinschaft ist, diese Mehrzweckhalle als eine Art Dorfgemeinschaftshaus oder Dorfscheune zu bauen. Bis jetzt seien schon 130 Kubikmeter Rundholz an Spenden eingegangen und nach den Vorgaben des Planers geschnitten worden. Die Dorfscheune (25,34 mal 11,26 Meter) ist die letzte Maßnahme der Dorferneuerung Dautersdorf. Offizieller Bauträger ist die Gemeinde Thanstein, die Baukosten betragen rund 75 000 Euro, wobei die Maßnahme mit 60 Prozent durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz gefördert wird. Mit den Erdarbeiten und der Erstellung der Bodenplatte wurde die Firma Franz Wilhelm aus Neunburg beauftragt.

Bürgermeister Schauer dankte den beiden Anliegern Mario Fürst und Johann Nirschl, die den für den Bau noch benötigten Grund abgegeben haben. Für die Holzspenden galt sein Dank den Privatleuten aber auch den Bayerischen Staatsforsten und der Kirchenverwaltung. Wie Schauer betonte, habe sich die Dorfgemeinschaft bereiterklärt, die nicht gedeckten Kosten durch Eigenleistungen und eigene finanzielle Mittel aufzubringen. Er wünschte der Baumaßnahme einen guten, vor allen Dingen auch unfallfreien Verlauf.

Josef Mösbauer, "Motor" des Vorhabens, appellierte an alle kräftig anzupacken, damit dieses Haus im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Dorfgemeinschaftswerk wird. In Kürze startet die Ausschreibung für die Zimmerer- und Spenglerarbeiten. Fertigstellung soll im Frühjahr 2017 sein.
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