Ehrenabend für langjähriges Engagement in Feuerwehr um Brandschutz und Vereinsleben
Herausforderungen für den Nächsten

Vorne, von links: Reinhard Blaschke, Wilhelm Hör, Bürgermeister Marianne Rauh, Dieter Seidel, Andreas Kett, zweiter Bürgermeister Heribert Schiller. Hinten, von links: Harald Meißner, Stefan Hirmer, Gerhard Lindner, Klaus Seidel, Ulrich Kindl, Michael Schiller, Landrat Andreas Meier, Erich Kaltenecker, Martin Janker, Andreas Wild, Karl Völkl, Günter Horn, Franz Pöllath, Kreisbrandrat Richard Meier, Alexander Pöllath, Kreisbrandmeister Ulrich Kraus, Christian Schwägerl und Manuel Bock. Bild: hch
Lokales
Theisseil
17.10.2014
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"Jeder kann in Situationen kommen, wo er Hilfe benötigt", sagte Landrat Andreas Meier, bevor er im Gasthof Sommer in Wilchenreuth zwölf Männern der Feuerwehren Edeldorf, Letzau und Roschau Ehrenzeichen verlieh. Prompt wusste Kreisbrandrat Richard Meier einen Unfall, bei dem er selbst betroffen war: "Das war 2013 in Letzau an der Kreuzung im Dienstwagen von Landrat Simon Wittmann." Landrat Meier: "Da war eure technische Hilfeleistung gefragt, denn in der Kommune seid ihr Mädchen für alles."

Staatliche Ehrungen müsse man sich verdienen und erdienen. "Ihr opfert eure Freizeit und seid körperlich und psychisch herausgefordert." Den Kommunen sei es trotz angespannter Finanzen wichtig, die Feuerwehren zu unterstützen. Er dankte den Jugendwarten für das Heranziehen der künftigen Basis und den Vereinen für Finanz- und Arbeitsleistung.

"Das goldene und silberne Ehrenkreuz bekommt man nicht einfach so. Hier zählt die Leistung, angefangen vom Beseitigen der Ölspuren", fügte der Kreisbrandrat an. Dass die Feuerwehr in punkto Vertrauenswürdigkeit als Nummer eins angesehen werde, mache ihn stolz. Der Gemeindechefin dankte er für die Neuausstattung der Roschauer Wehr.

Rauh stellte die Jubilare und ihre individuellen Leistungen vor. Außerdem dankte sie deren Ehefrauen für ihr großes Verständnis. "Bei uns ist der Feuerwehrdienst ein Ehrendienst. Dienst am Nächsten - zur Ehre Gottes. Eure Männer sind ein gutes Beispiel und Ansporn für die Jugend, diese Tradition fortzuführen." Landrat Meier forderte dazu auf, Werbung bei Kindern und Jugendlichen für diese sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu machen.

Mit einem Blick auf den demografischen Wandel prognostizierte der Edeldorfer Kommandant Michael Schiller einen Anstieg der Einsätze. Erfreut berichtete er, das er in diesem Jahr zehn Jugendliche für die Fuerwehr gewonnen habe. "Sie könnten in 25 Jahren auch hier stehen."
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