Fehlender Wasserverkauf nach Irchenrieth schlägt sich in Bilanz nieder - Haushaltsvolumen ...
"Muglhofer Gruppe" nimmt weniger ein

Um die neuen Sicherheitsstandards einzuhalten, erhält der knapp 40 Jahre alte Hochbehälter in Muglhof Schmutzschleusen. Bild: hch
Lokales
Theisseil
21.02.2015
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In der Versammlung des Wasserzweckverbands "Muglhofer Gruppe" sprach Wasserwart Thomas Weber die Renovierung der Hochbehälter an. Es ging um eine Schadstelle an der Decke und eine Erneuerung der in die Jahre gekommenen Pumpen. "Durch die eingesparten Stromkosten würden sich die neuen Pumpen amortisieren", zitierte Geschäftsführer Hans Bergler aus dem Verwaltungshaushalt.

"Die Besichtigung des Hochbehälters ist nicht vergessen. Das Bauwerk wird von Hausmann & Rieger, einem Ingenieurbüro aus Buch am Erlbach, untersucht", versicherte die Verbandsvorsitzende Marianne Rauh. Danach werde über Investitionen entschieden. Rücklagen seien vorhanden. Rauh sprach auch von Schmutzschleusen für die Sicherheit.

Im Ortskern von Edeldorf werde vor dem Vollausbau der Straße die Wasserleitung erneuert. Für 67 988 Euro erhielt die Firma Braun aus Weiden den Auftrag. Rauh berichtete von häufigen Rohrbrüchen in der Letzauer Hochstraße. Der defekte Lüfterschacht in Bechtsrieth an der B 22 sei bereits repariert. Sicherheitshalber ließ Weber eine Wasserprobe beim HPZ Irchenrieth entnehmen. "Sie fiel negativ aus." Dass der Wasserverkauf rückläufig sei, erklärte Bergler damit, dass Irchenrieth 10 000 Kubikmeter weniger Wasser abnehme als bisher. Dies schlüge sich mit einem elfprozentigen Minus in den Einnahmen nieder. Bei den kalkulatorischen Zinsen habe man einen Rückgang um fünf Prozent zu verzeichnen. 284 530 Euro fallen an Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt an. Es findet keine Zuführung zum Vermögenshaushalt statt. Der Vermögensetat setzt sich aus Anschlussbeiträgen und Entgelten für Hausanschlüsse, Kosten für Standrohre, dem Auswechseln von Schiebern, Ausbessern der Decke des Hochbehälters sowie Teerkappen zusammen. Seine Einnahmen und Ausgaben belaufen sich auf 83 675 Euro.

Der Haushalt erfordert eine Rücklagenentnahme in Höhe von 76 175 Euro. Insgesamt vermindert sich der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent. Es wird keine Betriebs- oder Investitionszulage erhoben. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird mit 150 000 Euro gesetzt.

Der Nettopreis für die Endverbraucher liegt seit Januar 2014 bei 1,49 Euro pro Kubikmeter. 2015 sind für 169 000 Kubikmeter, die von den Stadtwerken Weiden geliefert werden, 134 770 Euro eingeplant.

Die Betriebskosten für den Pumpstrom der Rewag sind mit 23 820 Euro angesetzt. Den Wasserverkauf an die Endverbraucher und für Pirk/Irchenrieth schätzt die "Muglhofer Gruppe" auf 154 000 Kubikmeter. Mit 223 500 Euro werden die Einnahmen veranschlagt, worin die reduzierte Abnahmemenge der Gemeinde Irchenrieth schon berücksichtigt ist.

Die Personalkosten von 30 080 Euro beinhalten die abzuführenden Beiträge zur Zusatzversorgung. Sie liegen um vier Prozent über dem Vorjahresansatz.
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