Hundeflüsterin gibt Kindern Tipps
Ruhig stehen, nicht wegflitzen

Hände und Arme ruhig halten, stehen bleiben und nicht den Kopf streicheln. Das riet Expertin Ilona Höcht Kindern. Sie lernten, wie sie sich verhalten sollen, wenn Hunde auf sie zulaufen. Bild: hch
Lokales
Theisseil
27.03.2015
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Warum man niemals vor einem Hund davonlaufen sollte? Das erfuhren zwölf Kinder von fünf bis neun Jahren im Praxistest mit Ilona Höchtl auf dem Sportplatz in Letzau. Wo sonst die Fußbälle im Tor landen, durfte ihr zehnjähriger Labrador- Dobermann-Collie-Mix "Ody" die Bälle hin und her zerren und um die Gruppe bugsieren.

"Das Laufen, Spielen, Kämpfen, Verteidigen, Jagen, Fangen und Festhalten ist Hunden angeboren, weil sie vom Wolf abstammen. Hinter beweglichen Dingen rennen und schnappen sie automatisch nach", erklärte die Hundeflüsterin. "Auch wenn man ganz große Angst hat, lieber still und ruhig stehen bleiben anstatt wegzuflitzen", riet sie den Buben und Mädchen. Hunde seien doppelt so schnell wie Menschen. Darum die Hände und Arme ruhig halten, der Hund will sie nur beschnuppern, erklärte Höchtl den Kindern. Keinesfalls sollte man Vierbeinern direkt in die Augen sehen oder am Kopf streicheln.

"Welche Wörter mögen Hunde am liebsten?", fragte die neunjährige Ida. "Da machen der Ton und die Stimmlage die Musik", antwortete Höchtl. Ihre eineinhalbjährige Schäferhündin Afra versteht und liebt die Sätze "Jetzt gibt es einen Gutti" oder " Auf geht's zum Ball spielen". Dem kamen die Kinder später ausgiebig nach.
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