Gemeinde unterstützt Anschaffung der Feuerwehr Roschau
Debatte um Generator unter Strom

Politik
Theisseil
04.07.2016
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Letzau. Ein Streit entfachte sich in der Gemeinderatssitzung über einen vermeintlichen "Peanut". Es ging um einen Generator für rund 2300 Euro, den die Feuerwehr Roschau schon lang auf ihrer Wunschliste stehen hat.

Das Problem: Eigentlich kaufen sich die drei Feuerwehren der Gemeinden solche Einsatzmittel selbst durch ihre Feuerwehrvereine. Bürgermeisterin Marianne Rauh sieht sich in der Zwickmühle. Der Betrag selbst ist für die solvente Gemeinde kein Problem, die Gleichbehandlung der Feuerwehren ist ihr aber auch ein wichtiges Anliegen.

Mit besonders harten Bandagen kämpfte Gemeinderat Karl Völkl, gleichzeitig Kommandant bei der Feuerwehr Letzau. Doch Neid zwischen den Wehren will sich Völkl nicht vorwerfen lassen. "Es geht hier um nicht weniger als eine Grundsatzentscheidung", betonte er. Schaffe man damit einen Präzedenzfall, würden die Feuerwehren in Zukunft immer wieder mit solchen Bitten antanzen.

Letztlich entschied das Gremium gegen seinen Willen für den Kauf des Stromerzeugers. Allerdings hielt man die Bitte an den Feuerwehrverein Roschau aufrecht, doch einen Teil dazuzulegen.

Ansonsten verlief die Sitzung recht unspektakulär. Mit dem Bauamt Amberg-Sulzbach wurde eine Vereinbarung über den Bau eines Gehweges in der Kirchenstraße in Letzau getroffen. Auch das Aussehen des Containerplatzes wurde geklärt: Einen asphaltierten Boden sowie eine Sichtschutzwand mit Graniteinfassung soll er bekommen.

Schon in dieser Woche soll es mit dem Bau des Übergabebauwerks der Kläranlage Theisseil losgehen. 126 000 Euro bekommt die Firma Braun für den Auftrag. Eile ist geboten, sonst könnten erforderliche Genehmigungen auslaufen.

Durchgewunken wurde der Bauantrag eines Edeldorfers für einen Geräteschuppen, nachdem das 15 Meter lange Gebäude auf Bitte der Kommune schon etwas von der Gemeindegrenze abgerückt wird. Wenig Probleme hatte der Rat mit dem Antrag auf die Errichtung von zwei KfZ-Unterstellplätzen mit Lagerraum.

Geld für schnelles Internet


Besonders freut sich Bürgermeisterin Rauh über einen Zuwendungsbescheid über 437 000 Euro für den Breitbandausbau. Die Arbeiten sollen laut Zeitplan der Telekom innerhalb der nächsten zwölf Monate über die Bühne gehen.
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