Gemeinderat Letzau beschließt neues Baugebiet
„Kirchberg“ ruft

Auf der Grünfläche im Vordergrund und dem derzeitigen Getreidefeld soll noch etwas weiter in östlicher Richtung das neue Baugebiet "Kirchberg" entstehen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Aufstellung des Bebauungsplanes in Auftrag zu geben. Bild: bey
Politik
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16.07.2016
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Die Planung des neuen Baugebiets "Kirchberg" in Letzau ist einen Schritt weiter. Einstimmig beauftragte der Gemeinderat das Architekturbüro Kraus aus Windischeschenbach für die Planung des rund 7100 Quadratmeter großen Areals.

Letzau. Mit dem Namen "Kirchberg" halten die Räte an der alten Gewohnheit fest, Flurnamen aus alten Karten für die neuen Baugebiete zu verwenden, informierte Bürgermeisterin Marianne Rauh.

Trafohaus muss weg


Der "Kirchberg" wird im westlichen Teil von der Geistlichen Rat-Hösl-Straße begrenzt. Im Osten endet er am ersten Hochspannungsmasten vom Trafo-Haus gesehen. Eine Ausdehnung des Baugebietes bis zur Sportheimstraße ist möglich, erklärte die Bürgermeisterin. Derzeit bestehen die Grundstücke noch aus Getreidefeld und Grünland. Das Trafohäuschen wird abgerissen, die Leitungen zu den Masten werden erdverkabelt, der Container der Siedlergemeinschaft wird anderweitig aufgestellt.

Von ihrer Lage her bieten beide Grundstücke einen einmaligen Blick auf Letzau und den Fischerberg. Das Architekturbüro Kraus verlangt für die Planung 7 625 Euro. Die Rathauschefin hatte bei einer Ortsbesichtigung erklärt, es sollen je nach der Detailplanung elf oder zwölf Bauparzellen entstehen. Einstimmig fasste der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan.

Keine leuchtenden Ideen


Verschoben haben die Räte die Entscheidung über das Beleuchtungskonzept Kirchenstraße. Rauh wünscht, dass sie sich bis zur nächsten Sitzung Gedanken machen sollen, wie eine einheitliche Aufstellung der Straßenlampen möglich ist. Gemeinderat Karl Völkl fragte an, ob sich die FFW Roschau bereits dazu geäußert habe, wie hoch ihr Eigenanteil beim Kauf eines Stromaggregates ist. Die Bürgermeisterin verneinte dies.
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