"Architektouren" adeln Kinderkrippe
Traum-Baum-Haus

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27.06.2016
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Im "Baumhaus" sind Böden, Wände, Möbel, Decken aus Holz. Ab Türstockhöhe findet säge-raues Holz Verwendung. Das sei besser für die Akustik. Und überhaupt: "Es muss nicht immer alles geschleckt aussehen."

Letzau. (bgm) Die bei den "Architektouren" aufgenommene Kinderkrippe von Architekt Markus Götz schließt direkt an den Kindergarten an, der ein Anbau des Gemeindezentrums ist. Steht man vor dem Eingang der Krippe in einer Art Innenhof, der von den drei Gebäuden begrenzt ist, blickt man durch die Fenster in den Gemeindesaal.

Durch die einzige offene Seite fällt der Blick auf die Kirche. Die Sichtachsen seien ihm sehr wichtig gewesen, erklärt Götz. "Man soll sehen, wo man ist." Die großen Fenster reichen fast bis zum Boden, um den Kleinsten Blicke nach außen zu ermöglichen. Das "Baumhaus" ist in ökologischer Bauweise ohne Giftstoffe errichtet. "Von den Eltern wird das sehr positiv gesehen. Wir haben einen Run auf unsere Krippe", sagt Bürgermeisterin Marianne Rauh. Besuchen momentan 13 Kleinkinder die Einrichtung, so seien für nächstes Jahr bereits 15 gemeldet. Die Letzauer Krippe ist eines von wenigen Projekten im Landkreis, die von einer Jury für die "Architektouren" ausgewählt wurden. "Das zeigt, dass wir mit Architekt Markus Götz die richtige Wahl getroffen haben", sagt Rauh. Unter dem Titel "Vogel-Traumhaus" sollen Kinder an den Wert durchdachter baulicher Lösungen und natürlicher Rohstoffe herangeführt werden. Am Nachmittag bemalen sie Holz-Vogelhäuschen, die die am Bau beteiligten Firmen spendiert haben.
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