Baugebiet am Kirchberg
Grünsreifen für mir Flexibilität

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07.09.2016
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Neue Bauplätze für Letzau - das soll das Baugebiet am Kirchberg bringen. Der Gemeinderat diskutiert den Vorentwurf. Er soll bald zur Anhörung ausgelegt werden.

Letzau. Die Plänen sehen vor, das Baugebiet vorerst zu einem Drittel zu erschließen. Zwölf neue Parzellen entstehen. Erreicht werden können die Grundstücke über eine Straße, die durch das neue Wohngebiet führt. Zusätzlich sind ein Grünstreifen sowie einen Mehrzweckstreifen aus Pflaster vorgesehen: So können Strom- und Telefonleitungen ausgetauscht werden, ohne die ganze Straße aufreißen zu müssen.

Spontan entschlossen sich die Räte dazu, eine Zisternenpflicht in den Entwurf aufzunehmen. Ansonsten können sich künftige Bauherren freuen: In ihre Kreativität will sich die Gemeinde nach Möglichkeit nicht einmischen. "Wir sind relativ offen geblieben", erklärt Wolfang Kraus, der den Entwurf im Auftrag der Gemeinde erstellt hat. Die Baugrenzen werden so gelegt, dass die Garage nach eigenem Belieben auf dem Grundstück platziert werden kann.

Auch für die Kirchenstraße stellte der Gemeinderat entscheidende Weichen. Die bestehende Beleuchtung wird durch das neue Modell "City Light Plus" ergänzt. Diese Lampen sind zwar etwas teurer als das vorgestellte Alternativmodell, passt aber besser zur bestehenden Beleuchtung. Aufgestellt werden sollen die Laternen von der Kirche bis zum Containerplatz.

An diesem gebe es eine Veränderung, erklärte Bürgermeisterin Marianne Rauh. Eigentlich sollte der Gehweg dort asphaltiert werden. Damit sei das Amt für Ländliche Entwicklung, das 57 Prozent der Kosten übernimmt, aber nicht einverstanden. Gefördert werden zwar gepflasterte Wege - nicht aber asphaltierte. So fiel die Wahl auf das Pflaster. Stellung nahm die Gemeinde zum Zustand des Feuerwehr-Gerätehauses in Edeldorf. Bemängelt wurden Baufälligkeit und fehlende Stellplätze für Einsatzkräfte. Rauh zeigte sich kompromissbereit. Der Kreisbrandrat Richard Meier sei mit ihren Vorschlägen einverstanden. Einen vollständigen Entwurf hat die Bürgermeisterin für Oktober angekündigt.

Grund zur Freude hatte Rauh bei der Prüfung der Jahresrechnung 2015. Es gab keine nennenswerten Feststellungen. Insgesamt habe die Gemeinde im vergangenen Jahr einen soliden Haushalt eingefahren.
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