Gerätehaus der Feuerwehr zu klein
Gerätehaus der Edeldorfer Feuerwehr zu klein

Stefan Hirmer (stehend, links), Kommandant Michael Schiller (stehend, Dritter von links) und Bürgermeisterin Marianne Rauh (sitzend, links) ehrten langjährige Mitglieder der Feuerwehr mit Urkunden. Bild:
Vermischtes
Theisseil
14.01.2016
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Am 25. Juli riss der wohl größte Einsatz die Edeldorfer Feuerwehr aus dem Schlaf. Der Blitz hatte in ein Haus in Theisseil eingeschlagen. Nur durch umsichtiges Handeln konnte die Wehr das Feuer löschen.

Edeldorf. "Solche Einsätze sind aber die Ausnahme", erklärte erster Kommandant Michael Schiller bei der Generalversammlung. Von den insgesamt zwölf Einsätzen im vergangenem Jahr war es der einzige Brandeinsatz, Ansonsten könne man auf ein positives Jahr zurückblicken.

Bei dem Rest handelte es sich nur um technische Hilfsleistungen. Dazu gehörten beispielsweise verunglückte Autos, umgefallene Bäume oder Katzen, die sich auf den Baum verirrt hatten. "Da sieht man mal, wofür die Feuerwehr heute alles herhalten muss", kommentiert Schiller diese Einsätze amüsiert.

Um für den Ernstfall trotzdem immer gut gerüstet zu sein, nahmen wieder viele Mitglieder an Fortbildungen teil. In acht Übungen und Unterrichten lernten die Kameraden unter anderem, mit den neuen digitalen Funkgeräten richtig umzugehen.

Die Umstellung auf Digitalfunk sei in diesen Tagen sowieso ein Dauerthema. "Die ersten drei Handfunkgeräte sind schon da", klärt Schiller auf. Eines für das Feuerwehrfahrzeug soll bald folgen. Größeren Bedarf sieht der Kommandant allerdings bei der Personalschulung.

Jugend gut vertreten


Anfang 2016 zählt die Feuerwehr 35 aktive Mitglieder. Auch über Nachwuchs kann sich der Vorsitzende Stefan Hirmer nicht beklagen, denn die Jugendfeuerwehr setzt sich aus acht Kameraden zusammen. Bürgermeisterin Marianne Rauh ist stolz auf die Wehr. Sie bringt den aktiven Mitgliedern Bewunderung und Dankbarkeit entgegen. Für die Belange der Kameraden hätte sie "immer ein offenes Ohr", wie sie betonte.

Einige Wünsche liegen der Feuerwehr tatsächlich am Herzen. So sei das bisherige Gerätehaus zu klein und entspreche nicht mehr den Normen, bemängelte Schiller. "Das kann auch zu Problemen bei der Fahrzeugförderung führen."

Rauh verwies auf die gute Finanzlage des Vereins. Die Feuerwehr verfügt über ein Vermögen von rund 30 000 Euro. Einnahmen von zirka 3200 Euro stehen Ausgaben von etwa 3400 Euro entgegen.

Treu seit Jahrzehnten


Zahlreiche langjährige Mitglieder wurden geehrt. Die Kameraden dankten Eva Lukas, Martina Greiner, Thomas Bodensteiner sowie Norbert Bergler für zehn Jahre, Elisabeth Gollwitzer für 20 Jahre, Hans Mager und Manfred Troppmann für 30 Jahre und Wolfang Greiner sowie Otto Janker für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
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