Jubiläen der KLJB und der Blasmusik
Bayerisch gut

Der Kirchenzug mit der grünen Fahne der KLJB voran markierte den Höhepunkt der Feierlichkeiten. Bild: zer
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21.06.2016
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Eine Feier, zwei Jubiläen, drei Tage lang: Die KLJB (50 Jahre) und die Original Letzauer Blasmusik (20 Jahre) zelebrierten im Gemeindehaus eine dem Anlass angemessene Sause.

Letzau. Vor 50 Jahren gründete sich die Katholische Landjugendbewegung (KLJB). Nun feierten die jungen Mitglieder drei Tage lang ihr Jubiläumsfest im Gemeindehaus. Da auch die Original Letzauer Blasmusik seit 20 Jahren besteht, stieg ein gemeinsames Fest. Das Jubiläums-Wochenende startete am Freitag mit den Letzauer Gaudirockern, eine Gruppe die aus der Letzauer Blasmusik stammt (wir berichteten).

Am Samstagabend war das Gemeindehaus ausverkauft. Die Barbari Bavarii "as da Oberpfalz" machte bairische Comedy-Musik. Peter "Beda" Greiner, Stephan "Rosi" Rosner und Christian "Weiti" Witt sorgten für beste Musik in Oberpfälzer Dialekt. "An jeden houts gfalln, der des ghört hout", lautete ein Kommentar. Das Repertoire reichte von "Dou fahlt's doch wou", "Annamirl-Zuckerbirl" bis hin zum Niederbayern-Reggae.

Höhepunkt war am Sonntagvormittag der Festzug zum Gottesdienst. Die Original Letzauer Blasmusik führte den Kirchenzug an. Die Blasmusik spielte die Gäste im Zug vom Feuerwehrhaus in die Kirche St. Johannes Nepomuk. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Hubert Feichtmeier. Die Blasmusik gestaltete die Messe musikalisch. Mitglieder aus der KLJB sprachen die Fürbitten und trugen die Lesung vor.

Den anschließenden Zug zum Frühschoppen führte wiederum die Blasmusik an. Damit die Gäste auch etwas über die KLJB erfuhren, erinnerte Vorsitzende Kathrin Forster in einem Rückblick an die Gründerzeit.

Aus dem damaligen Burschen- und dem Mädchenverein entstand 1966 ein neuer gemeinsamer Verein. Fünf Letzauer gründeten die Katholische Landjugendbewegung (KLJB). Helmut Nickl war erster Vorsitzender. Ihm folgten unter anderem Anni Vierling, Hans Heil, Annemarie Schuller und Rita Krug. Die Vorsitzenden wechselten bisher 36 Mal. Heute zählt der Verein 33 Mitglieder. "Wir sind ein gesellschaftlicher Verein, feiern den Landjugendfasching, das Maibaumaufstellen und das Johannisfeuer", sagte Forster. Gemütliche Treffs im Landjugendraum im Gemeindehaus stärken die Kameradschaft. Sie dankte Bürgermeisterin Marianne Rauh für die Überlassung, ihrem gleichberechtigten Vorsitzenden Franz-Josef Völkl für die Organisation und den zahlreichen Helfern für die Durchführung.

Die Bürgermeisterin freute sich mit der Jugendgruppe, die Kameradschaft, Gemeinsinn und Geselligkeit pflegt und sich engagiert. "Führt diese Tradition fort, ihr seid aus dem kulturellen Leben der Gemeinde nicht wegzudenken."
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