Mitglieder müssen für Jahreshauptversammlung ins Gemeindehaus ausweichen
DJK Letzau heimatlos

Vorsitzener Mario Bäumler (Vierter von links) und sein Stellvertreter Bernhard Kick (rechts) übergaben den Geehrten die Urkunden. Bild: zer
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10.03.2016
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In ihr Heim kann die Deutsche Jugendkraft (DJK) Letzau noch nicht. Überall liegt ein feiner öliger Rußfilm. Deshalb musste sie sich für ihre Jahreshauptversammlung einen anderen Unterschlupf suchen: das Gemeindehaus.

Letzau. Eine poröse Zuleitung am Ölofen war schuld daran, dass die Räume im DJK-Heim verrußt sind. "Die Wiederaufnahme des Betriebs kann erst nach einer professionellen Reinigung der ölhaltigen Verschmutzung der gesamten Räumlichkeiten und auch des Inventars stattfinden," informierte Vorsitzender Mario Bäumler die Mitglieder. Er ist jedoch zuversichtlich.

In seinem Rückblick erkannte Bäumler bei den Mitgliederzahlen einen leichten Abwärtstrend. Derzeit stehen 325 Mitglieder auf der Liste. Die Finanzen seien in Ordnung, denn Sparsamkeit bei den Veranstaltungen ermögliche es, ein kleines Polster zu schaffen. "Aber die Anschaffung eines neuen Rasentraktors ist notwendig, und die Außenanlagen sollten auf Vordermann gebracht werden. Nun hoffen wir auch, dass der Rußschaden durch die Versicherung bezahlt wird", sagte Bäumler. Die Leiterin der Abteilung Gymnastik, Klara Troglauer, biete Kinderturnen, Zumba-Kurse und Line-Dance bis hin zur Seniorengymnastik an. Fehlender Nachwuchs mache sich bei der Tennisabteilung bemerkbar. Manfred Schuster sei jährlich mit seinem Team aktiv. Die Herren 60 spielen in der Bezirksliga, das Training für die Damen musste mangels Beteiligung eingestellt werden. Langlauf-Leiter Markus Schuller habe mit viel Engagement dem Tauwetter getrotzt.

Für den Fußball sprach Vorsitzender Mario Bäumler. Einen Abteilungsleiter gibt es nicht. Auch der Trainer verließ in der letzten Saison das Team. Nach drei Versuchen trainiert jetzt Rainer Klein die Mannschaft. Derzeit steht die Elf in der A-Klasse am hinteren Tabellenende. Uli Kindl erzählte, dass die DJK in den sieben Kinder- und Jugendmannschaften von der A bis zu G-Jugend Spielgemeinschaften eingehe und in allen Klassen aktive Spieler beisteuern könne.

Mit der silbernen Nadel des DJK-Diözesanverbandes für 25 Jahre Treue wurden geehrt: Rita Eger, Ludwig Frank, Lydia Kett, George Ochmann, Ingrid Ochmann, Christina Schlama, Franz Schlama, Manfred Schuster und Manuel Stemmer. Die Silbernadel des Vereins erhielten für 20 Jahre: Benjamin Wirthmüller, Christoph Balk, Andreas Fryges, Johannes Kammerer, Günther Lilla. Zehn Jahre sind dabei: Tina Brandl, Kathrin Forster, Felix Frank, Andreas Herrmann, Daniel Lukas, Kerstin Sammel, Rosa Schieder, Vera Schieder, Johannes Spickenreuther, Nico Stolarcius und Marion Weißmeyer. Sie erhielten die Nadel in Bronze.
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