Jagdpächter will Rehkitze vor dem Mähtod bewahren
Schwarzwild fordert die Jäger

Vermischtes
Tiefenbach
01.04.2016
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Die Jagdgenossenschaft Schönau traf sich im Gasthof Reichenberger zur Versammlung. Jagdvorsteher Franz Höger freute sich über das Kommen von Bürgermeister Ludwig Prögler.

In seinem Rückblick berichtete er von einem guten Miteinander und einem regulierten Wildschaden. Jagdpächter Fritz Ried ging auf den Abschussplan ein und bat, die Zahlen beizubehalten. Mittlerweile gäbe es mehr Schwarzwild als Rehwild, jedoch sei die Jagd dafür zeit- und kostenaufwändiger. Durch den immer mehr werdenden Maisanbau sei das Futterangebot groß. Die Felder gehen meist bis zum Waldrand, so dass die Jagd dies zusätzlich erschwere. Laut seinen Ausführungen sei fast kein Niederwild vorhanden. Ried bat, die Mäharbeiten wieder bei ihm zu melden, um die Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren.

Es folgten die Neuwahlen. Franz Höger bleibt Jagdvorsteher, als 2. Vorsitzender wurde Hans Eiber, und als Beisitzer Georg Stangl und Josef Neuwirth gewählt, sowie Josef Roßmann als Kassier und Schriftführer. Die Funktion der Kassenprüfer übernehmen Helmut Ring und Norbert Kopp. Die Versammlung plädierte mehrheitlich für eine Auszahlung des Jagdpachtes, welche am 1. Mai bei Kassier Josef Roßmann von 9 bis 16 Uhr stattfindet.Der Abend klang mit einem Rehessen aus.
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