Thomas Beer neuer Chefarzt
Tirschenreuther leitet Unfallchirurgische Abteilung der Kliniken Mallersdorf

Thomas Beer ist neuer Chefarzt bei den Mallersdorfern. Bild: hfz
Vermischtes
Tirschenreuth in der Oberpfalz
26.01.2016
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In der Kreisstadt ist Thomas Beer noch vielen als exzellenter Kreisläufer im Handballclub in Erinnerung, jetzt spielt er in der Klinik Mallersdorf eine tragende Rolle. Der 49-Jährige ist Chefarzt der Unfallchirurgischen Abteilung. Dort hatte er sich bereits seit 2006 als leitender Oberarzt und Stellvertreter von Dr. Dietrich Mehlhorn einen Namen in der Traumaversorgung, minimalinvasiven Endoprothetik und vor allem der Schulterchirurgie gemacht.

Bei der Einführung stellte Robert Betz , Vorstand der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf, fest: "Man muss nicht immer in die Ferne schweifen." Betz skizzierte den Werdegang des gebürtigen Tirschenreuthers, der in Erlangen und Regensburg Medizin studiert hat. Weitere Stationen waren die Akutklinik Waldmünchen, das Klinikum Traunstein und das Städtische Klinikum Bad Reichenhall. Beer verfügt über die Facharztanerkennung als Chirurg, die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin und die Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie. In einem "sich wandelnden medizinischen Umfeld", in dem niedergelassene Ärzte zunehmend selbst operieren, stehen Kliniken laut Betz vor neuen Herausforderungen in der Patientenversorgung. Das "hundertprozentige Bekenntnis der Ärzteschaft und die volle Unterstützung des Verwaltungsrates" haben den Vorstand in seiner Überzeugung bestätigt, dass Thomas Beer als Chefarzt die Unfallchirurgie in Mallersdorf erfolgreich in die Zukunft führen werde.

Auch Landrat Josef Laumer beglückwünschte Beer als "einheimischen Chefarzt" und freute sich über "ein gutes Team an der Spitze der Chirurgie. Karl Wellenhofer , Bürgermeister der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg, hob Beers fachliche Qualitäten, seine Beliebtheit beim Personal und sein ehrenamtliches Engagement in der Region hervor. Er wünschte ihm alles Gute für das neue Amt, dabei weiterhin viel Rückhalt durch seine Familie und Ausgleich beim Sport. Thomas Beer bedankte sich für die zahlreichen positiven Bestärkungen in seiner Entscheidung. Die Chefarztstelle sieht Beer für sich "zunächst vor allem als Auftrag". Dazu gehöre, Vernetzungen zwischen Klinik und Praxen zu intensivieren, Behandlungsstandards und das OP-Spektrum sinnvoll weiterzuentwickeln, zum Beispiel im Bereich der minimalinvasiven Techniken. Auch für die zunehmenden Endoprothesen-Wechseloperationen seien am Hause alle Voraussetzungen gegeben.

Ärztlicher Direktor Dr. Albert Blümel , bezeichnete den festlichen Anlass als "schönen und guten Tag für die Klinik". Beer werde "fachlich, menschlich, mit sozialer Kompetenz und seinen Konzepten die Klinik für die Patienten weiter voranbringen."
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