Bürgerfest Tirschenreuth
Schlemmen, flanieren und feiern

Schon zur Mittagszeit war das Tirschenreuther Bürgerfest sehr gut besucht. Auch Regenschauer am Nachmittag konnten die Stimmung kaum trüben. Bild: kro
Freizeit
Tirschenreuth
12.06.2016
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Die Tirschenreuther ließen es im wahrsten Sinne des Wortes krachen. Böllerschützen schossen am "schönsten Marktplatz Bayerns", so Bürgermeister Franz Stahl, mit Salutschüssen das Bürgerfest an.

Gleich im Anschluss an die Schüsse intonierte die Tirschenreuther Stadtkapelle unter der Leitung von Martin Bartsch den "Tirschenreuther Marsch". Bürgermeister Franz Stahl freute sich, dass er bereits zur Eröffnung des Bürgerfestes Bundestagsabgeordneten Reiner Meier mit Gattin Uli, Landtagsabgeordneten Tobias Reiß, stellvertretenden Landrat Dr. Alfred Scheidler, Laufs zweiten Bürgermeister Norbert Maschler, zahlreiche Kreis- und Stadträte sowie Pater Martin Neuhauser begrüßen konnte.

Stahl betonte, dass das Bürgerfest ein Fest der Bürger für die Bürger sei. Er zollte den rund 60 Vereinen und Organisationen großen Dank dafür, dass sie ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellten. Die Vielfalt sei enorm, "ja einzigartig zwischen Main und Donau", pflichtete der Moderator des Bürgerfestes Werner Gleißner ("Mufti") bei. Die Tirschenreuther Stadtkapelle unterhielt anschließend mit bayerischer, aber auch böhmischer Blas- und Stimmungsmusik. Kurz nach Mittag sorgten die Tirschenreuther Linedancer für den ersten tänzerischen Höhepunkt des Tages. Am späten Nachmittag folgte ein zweiter Auftritt. Toll in Szene setzen konnten sich am Sonntag die Aikido-Gruppe mit einem Showprogramm sowie die verschiedenen Tanzgruppen der TG Tirschenreuth, aber auch die unterschiedlichen Gesangsgruppen der Kreismusikschule. Am Abend gab es dann einen spektakulären Auftritt der Gruppe "French Cancan", ehe die Band "Horrido Express" Partystimmung aufkommen ließ. Im kulinarischen Bereich war natürlich die Ochsenbraterei des FSV Tirschenreuth der absolute Renner. Rund 600 Portionen wurden an den Mann und die Frau gebracht. Aber auch vor den "Schnitzelständen" sowie den anderen Verpflegungsständen bildeten sich zum Teil lange Warteschlangen. Gut frequentiert waren auch die Action-Angebote, wo vor allem die Kinder ihren Spaß hatten. So bot die TG eine Art Zirkeltraining an, für die Besten gab es sogar Medaillen und Pokale. Der Arbeitskreis Historisches Handwerk gab unter anderem einen Einblick in die althergebrachte Handwerkskunst des Besenbindens. Große "Abräumer" waren die "Blumen-Tombola" des Schwimmclubs und die Tombola des Kunstvereins, wo man Exponate gewinnen konnte.
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