Integration durch den Sport
Fünf Asylbewerber verstärken Volleyball-Training

Fünf Asylbewerber spielen beim montäglichen Lehrersport, der seit Jahren von Herbert Bock (links hockend) organisiert und geleitet wird, aktiv Volleyball. Für Herbert Bock ist dies auch ein Stück Integration. Bild: kro
Freizeit
Tirschenreuth
01.02.2016
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Schon seit Jahren spielen ehemalige Lehrer des Förderzentrums jeweils am Montagabend in der St.Peter-Schulturnhalle Volleyball. Altersbedingt wurden die Pädagogen immer weniger, so dass auch so manche Rentner, die einen anderen Beruf hatten, sehr freudig aufgenommen wurden. Schließlich will man weiterhin Volleyball spielen.

Dennoch, die Spieler wurden immer weniger. Da traf es sich hervorragend, seit vor einigen Wochen fünf Asylbewerber nachfragten, ob sie nicht mittrainieren dürften. Zwei Syrer und drei Iraner sind nun regelmäßig mit sehr viel Engagement und Sportsgeist dabei.

Die Fünf senken nicht nur das Durchschnittsalter beträchtlich, sie haben auch das Spielniveau deutlich angehoben. Mohammed Sukkar und Ahmad Sukar sowie Saeed Mehrmojdehi, Alireza Gorgani und Sadjad Sharifi fühlen sich pudelwohl inmitten der sportlichen deutschen Herren. Die beiden Syrer, beide Moslems, und die drei Iraner, alle drei sind Christen, können gut miteinander. Herbert Bock, der die Trainingsstunden seit Jahren organisiert, freut sich. "Das ist auch ein Stück Integration."

Auch die weiteren Mitspieler, unter ihnen Florian Winklmüller, Herbert Konrad, Kurt Schuller, Günther Gradl, Reinhard Legat, Lutz Bergmann und Eberhard Polland, sind sehr angetan von den Gastspielern, die zum Teil schon ganz gut deutsch sprechen und ein belebendes Element darstellen.
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