Pfadfinder auf Zeitreise
Hütten-Wochenende mit T-Rex-Braten und Dschungellianen

Am Nachmittag widmeten sich die Pfadfinder den verschiedenen Workshops, bei denen unter anderem Steinzeitsäckchen, Lesezeichen aus Papyrus, Taschen, T-Shirts und Salzteig-Figuren gefertigt wurden. Bild: hfz
Freizeit
Tirschenreuth
11.01.2016
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Das hört sich gruselig an: Grünen "Turbobooster" und "Alien-Schleim" nahmen die Tirschenreuther Pfadfinder mit auf ihr Hütten-Wochenende. Dazu gab's dann T-Rex-Braten und Dschungellianen. Geschmeckt hat's allen aber trotzdem.

Pünktlich zum Jahresbeginn starteten die Tirschenreuther Scouts zu ihrem alljährlichen Hüttenwochenende ins Maximilian-Kolbe-Haus nach Wernersreuth. Heuer war "Zeitreise" das beherrschende Thema.

Gleich nach der Anreise am Samstag stärkten sich die Teilnehmer mit "grünem Turbobooster und Alienschleim", um dann nach der Begrüßung durch die Vorstandschaft und den zuständigen Organisatoren das Hausspiel zu beginnen. Dabei wurde das ganze Haus in ein großes Spielfeld mit Rätseln zu einer Zeitreise verwandelt.

Im Anschluss an eine sehr unruhige erste Nacht begann der Sonntag nach einem "Neandertaler-Frühstück á la Scouts" mit einem Besuch des Gottesdienstes in der Wernersreuther Kirche. Zum Mittagessen wurde anschließend "T-Rex-Braten mit Dschungellianen" serviert. Am Nachmittag widmeten sich die Pfadfinder den verschiedenen Workshops, bei denen unter anderem Steinzeitsäckchen, Lesezeichen aus Papyrus, Taschen, T-Shirts und Salzteig-Figuren gefertigt wurden.

Zum Abendbrot durfte sich mit "kaltem Dino-Allerlei und stinkendem Gold" für die anschließende Nachtwanderung gestärkt werden, bei der einige Pfadfinder im Fackelschein ihr Versprechen ablegten und eine Vertrauensübung absolvierten.

Am nächsten Morgen konnte sich nach einem kräftigen "Jack-Sparrow-Frühstück" an den zweiten Teil der Workshops zu den Themen "Piraten", "Steinzeit" und "Kolonialzeit" gewagt werden. Hier wurde unter anderem ein Piratenschatz geborgen, Feuer gemacht, um darauf aus geschmolzenem Schnee Tee zu kochen und Fladenbrot gebacken, welches dann zum Mittagessen zu einem Veggie-Menü serviert wurde.

Den restlichen Nachmittag nahm dann die Vorbereitung für den bunten Abend in Anspruch, bei dem einige Teilnehmer in einer kleinen Mini-Playback-Show ihr Lieblingslied selbst interpretieren durften.

Nach der letzten Nacht ließen die Pfadfinder dann ihr Hüttenwochenende mit einem gemeinsamen Frühstück und einer kurzen Reflexion ausklingen, um sich dann an die Aufräumarbeiten im Haus und ans Rucksäcke packen zu machen, damit Mittag die Heimreise von einem ereignisreichen Wochenende angetreten werden konnte.
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