550 Besucher vom Weihnachtskonzert des Stiftland-Gymnasiums begeistert
Die Weihnachtsgeschichte in Liedern

Ein stimmungsvolles Bild vom Geschehen in der Heiligen Nacht erzählten die vielen Mitwirkenden beim Weihnachtskonzert des Stiftland-Gymnasiums musikalisch. Gut 550 Besucher erlebten eine grandiose Darbietung, in der das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach einen Höhepunkt darstelle. Bild: hfz
Kultur
Tirschenreuth
28.12.2015
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Natürlich, die Klassiker durften nicht fehlen beim Weihnachtskonzert des Stiftland-Gymnasiums. Aber auch "Aschenbrödel" und "Engel haben Himmelslieder" waren im Kettelerhaus zu hören. Das Publikum dankte es mit langem Applaus.

Auch in diesem Jahr hatte das Stiftland-Gymnasium zum traditionellen Weihnachtskonzert ins Kettelerhaus der Kreisstadt eingeladen. Dabei widmeten sich die Mitwirkenden im zweiten Teil des Abends vor allem der Weihnachtsgeschichte mit Auszügen aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium. Doch greifen wir nicht vor. Mit etwa 550 Besuchern war der große Saal des Kettelerhauses ausverkauft. Das Orchester intonierte "Macht hoch die Tür" zum Einstand. Im Anschluss daran kam die bereits zur Legende gewordene Filmmusik von "Aschenbrödel" in einer hübschen Bearbeitung von Karel Svoboda. Wie gewohnt intonierte das Ensemble unter der engagierten Leitung von Stefanie Heinrich gekonnt und fein ausgearbeitet diesen Programmteil.

Studiendirektorin Christine Güntner widmete in ihrer Begrüßung die Spendengelder am Ende des Konzertes der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord. Zwei Akkordeonisten, Johannes Günthner und Manuel Schmidt, stellten daraufhin "Pakelny tanec", ein virtuoses Werk, sowie "White Christmas" im Duo vor, wobei besonders das zweite Stück weihnachtliche Gefühle beim Publikum wach werden ließ.

Der Chor des Stiftland-Gymnasiums, begleitet am Klavier von seinem Mentor Andreas Sagstetter, brachte "Joy to the World" und "Angels we have heard on high" (Engel haben Himmelslieder) gekonnt zu Gehör, wobei die Hauptaufgabe erst im zweiten Teil kommen sollte. Drei Weihnachtslieder, vorgetragen von Flöte mit Streicherbegleitung, erweiterten das Programm in weihnachtlicher Richtung.

Die Big Band unter der Leitung von Hermann Heinrich beschloss den ersten Teil mit vier Stücken: "Agua de beber", "The Christmas Waltz", "Dreamsville sowie A Charlie Brown Christmas in feiner, gut strukturierter Manier. Besonders hervorzuheben ist dabei das anspruchsvolle Posaunensolo in Dreamsville von Jonas Bäumler. Der eigentliche Höhepunkt des Programms stellte aber der zweite Teil dar, der aus einer sorgfältig zusammengestellten Weihnachtsgeschichte bestand.

Dazu trugen der Unterstufenchor mit volkstümlichen Weihnachtliedern und raffinierter instrumentaler Begleitung bei, der große Chor mit mehreren Chorälen aus dem Weihnachtoratorium von J.S. Bach sowie das Orchester als Begleitensemble. Die rein instrumentale Hirtenmusik stellte dabei einen der vielen musikalischen Höhepunkte dar. Außerdem eine Solo-Arie, vorgetragen von Annika Scharnagl, Gesang, Benedikt Wittmann, Violoncello, sowie Stefanie Heinrich, Violine, und Andreas Sagstetter am Cembalo.

Im Ablauf sehr fein aufeinander abgestimmt ergab sich im Zusammenwirken der vielen Einzelgruppen ein eindrucksvolles, stimmiges Bild der Weihnachtgeschichte, die von Anna Lena Dietz und Laura Gretsch in Abschnitten rezitiert wurde. "O du Fröhliche" vom Publikum kraftvoll mitgesungen, beschloss die Weihnachtsgeschichte würdevoll. Die Zuhörer honorierten diese anspruchsvolle Gesamtleitung mit ausgiebigem Applaus.
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