Macht hoch die Tür
Weihnachtskonzert des Männergesangvereins

Imposante Stimmen: Christine Kohl und Ottmar Andritzky. Bild: kro
Kultur
Tirschenreuth
24.12.2015
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Das Motto war Programm beim Weihnachtskonzert des Männergesangvereins. Schließlich ist ja die jetzige Zeit besonders zur innerlichen Einkehr angetan.

Zum vielbeklatschten Adventssingen hatte der Männergesangverein 1886 Tirschenreuth in die Stadtpfarrkirche eingeladen. Unter dem Motto "Macht hoch die Tür", dem gemeinsam gesungenen Schlusslied dieses Konzerts, stimmten die Mitwirkenden auf Weihnachten ein. Zu Beginn freute sich MGV-Vorsitzender Karl Konrad, auch Stadtpfarrer Georg Flierl sowie Bürgermeister Franz Stahl mit Gattin Cornelia begrüßen zu können. Flierl zeigte sich angetan vom guten Besuch. Wichtig sei, gerade in der jetzigen Zeit Platz für diese Werte zu haben und sein Herz für das Ankommen von Jesu Christi zu öffnen.

Vor dieser Begrüßung hatten Josef Schneider mit der Trompete und Rainer Völkl an der Orgel das Adventskonzert mit "The prince of denmark's march" eröffnet. Der Kirchenchor unter der Leitung von Werner Fritsch folgte mit "Wachet auf, ruft uns die Stimme", ehe der Kirchenchor und der Männergesangverein gemeinsam "Gott, heil'ger Schöpfer aller Stern" sangen.

Der MGV glänzte anschließend unter der Leitung von Horst Schultes mit "Machet die Tore weit" und "Tauet Himmel den Gerechten". Erstmals beim Adventssingen dabei war die "Neustädter Klarinettenmuse", die mehrere Volksweisen, wie "Kummt schöi hoimle die Nacht" oder das "Abendlied" intonierte. Spektakulär der Auftritt der Mezzosopranistin Christine Kohl und des Tenors Ottmar Andritzky, die gemeinsam das "Angiol di Pace" von Vincenzo Bellini und "Angel's Carol" sangen.

Später brillierte Christine Kohl noch mit "Schafe können sich weiden" und Ottmar Andritzky mit "Ein Magd, ein Dienerin". Sowohl der Kirchenchor als auch der Männergesangverein gefielen mit weiteren Liedern wie "Maria durch den Donrwald ging", "Im Wald is so staad" oder "Sancta Maria". Die verbindenden Texte zwischen den Liedblöcken sprach Reinhard Gallitzdörfer.
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