Tirschenreuther Passion: Intim und fernab jeglicher Monumentalität

Tirschenreuther Passion: Intim und fernab jeglicher Monumentalität Tirschenreuth. "Die Tirschenreuther Passion", sagte Johannes Reitmeier, will sich nicht mit den großen Passionsdarstellungen in Thiersee, Erl oder gar Oberammergau messen. Sie versteht sich vielmehr als kammerspielartiger, geradezu intimer Bilderbogen - fernab jeder Monumentalität der Massenaufzüge und Kolossalbauten. Buch, Inszenierung und das beeindruckende Bühnenbild stammen vom Autor und Regisseur Johannes Reitmeier, der als Intendant
Kultur
Tirschenreuth
27.02.2015
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"Die Tirschenreuther Passion", sagte Johannes Reitmeier, will sich nicht mit den großen Passionsdarstellungen in Thiersee, Erl oder gar Oberammergau messen. Sie versteht sich vielmehr als kammerspielartiger, geradezu intimer Bilderbogen - fernab jeder Monumentalität der Massenaufzüge und Kolossalbauten. Buch, Inszenierung und das beeindruckende Bühnenbild stammen vom Autor und Regisseur Johannes Reitmeier, der als Intendant das Landestheater Tirol in Innsbruck leitet. Erstmals wurde das Passionsspiel 1997 uraufgeführt. Einem fünfjährigen Turnus folgend, kommt das Stück 2015 wieder auf die Bühne. Mit rund 100 Mitwirkenden ist diese Aufführung eine kleine Passion, die dennoch alle wichtigen Züge eines großen Volksschauspiels trägt. Die Regie für die Aufführungen 2015 hat der Intendant des Niederbayerischen Landestheaters, Stefan Tilch, übernommen. Er ist erstmals in der Kreisstadt tätig. Der Wernberger Komponist Helmut Burkhardt, der als Musiklehrer an der Kreismusikschule Tirschenreuth unterrichtet, hat die Musik für 2015 neu geschrieben. Er komponierte sie aus einer Vielzahl von Passionsliedern, die in der Volksmusik im süddeutschen Raum und in den angrenzenden Gebieten Böhmens und Österreichs überliefert sind. Premiere ist am Samstag, 14. März, um 20 Uhr, im Kettelerhaus. Weitere Termine sind am Sonntag, 15. März, 18 Uhr, Freitag, 20. März, 20 Uhr, Samstag, 21. März, 20 Uhr, Sonntag, 22. März, 18 Uhr, Freitag, 27. März, 20 Uhr, Samstag, 28. März, 20 Uhr und Sonntag, 29. März, 18 Uhr. Karten gibt es unter Telefon 09631/600248. Bild: Norbert Grüner
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