Adventsfeier beim Elisabethenverein - Messe mit Kaplan Gebendorfer - Gemütliche Runde bei Tee ...
Die Krankheit für einige Stunden vergessen

In gemütlicher Runde konnten die Besucher der Adventsfeier des Elisabethenvereins auch einmal den beschwerlichen Alltag vergessen. Bild: fsc
Lokales
Tirschenreuth
07.12.2015
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Gut 60 Besucher waren der Einladung des Elisabethenvereins zu einer adventlichen Feier im Großen Pfarrsaal gefolgt. Wie in allen Jahren hatten die Schwestern der Pflegeeinrichtung mit ihren "grünen Flitzern" einen Hol- und Bringdienst angeboten, der eifrig genutzt wurde.

Für nicht wenige war es Gelegenheiten andere Menschen zu treffen, sich mit ihnen zu unterhalten, auch über Krankheiten zu sprechen, aber vor allem diese für einige Stunden zu vergessen. Nach der Begrüßung durch Schwester Simona, der Pflegedienstleiterin des Elisabethenvereins, wurden die Teilnehmer von Mitarbeiterinnen mit ihren Instrumenten und dem gemeinsamen Gesang auf die Feier eingestimmt. Diese sollte wie im Vorjahr wieder einen Gottesdienst beinhalten, den Kaplan Paul Gebendorfer abhielt. Dadurch ergab sich auch eine Gelegenheit, den neuen Kaplan näher kennenzulernen. Im Evangelium nach Lukas war die Rede von Kaiser Augustus und dessen Befehl zu Volkszählung Josef und Maria folgten und nach Bethlehem zogen, wo die Geburt Jesu geschehen sollte. Kaplan Gebendorfer erinnerte, dass dies der erste von sieben Versen des "Lukanischen Weihnachtsevangeliums" war, in denen aber auch der Vers enthalten sei: "Jesus ist in die Welt gekommen, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf".

Damit hatte der Geistliche eine Brücke zur heutigen Zeit geschlagen in der Menschen von dem damaligen biblischen Land dies- und jenseits des Jordans zu uns kämen und hier wie einst Jesus das "Unangenommensein" kennen lernten . Nach der Messe bildete sich an den liebevoll von den Schwestern geschmückten Tischen eine gemütliche Runde bei Kaffee, Tee, Stollen und Lebkuchen, in der schnell eine angeregte Unterhaltung entwickelte. Bereichert wurde der Nachmittag durch eine szenische Darstellung der Pflegeschwestern aus dem "steinigen und steilen Weg nach Bethlehem" und vom Chor der Mitarbeiterinnen mit der "Herbergssuche".
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