Aktiv für den Frieden

Die vier SPD-Bürgermeister können sich von nun an "Mayors for Peace" nennen. Chantal und Claudia Averibou (hinten von links), SPD-Beauftragter Willi Rester mit Tochter Judith; Bürgermeister Manfred Kratzer (vorne von links), Ebnath, Bürgermeisterin Friederike Sonnemann, Waldershof, Bürgermeister Uli Roth, Krummennaab. Bild: den
Lokales
Tirschenreuth
18.07.2015
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Ab sofort dürfen sich die vier SPD-Bürgermeister des Landkreises Tirschenreuth Mayors for Peace - Friedensbürgermeister - nennen. Damit verpflichten sie sich, aktiv in der Friedenspolitik mitzuwirken.

Ein Brief des SPD-Bezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Franz Schindler, brachte die Sache ins Rollen und gab den Anstoß. Vor Ort nahm sich Uli Roth, Bürgermeister von Krummennaab und stellvertretender Fraktionssprecher der SPD-Kreistagsfraktion, der Sache an.

Schnell waren die vier SPD-Bürgermeister des Landkreises überzeugt und signalisierten Zustimmung zum Beitritt zu den Friedensbürgermeistern - den Mayors for Peace. Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba, gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung, dass die Bürgermeister für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürger verantwortlich sind, versuchen die weltweit agierenden Mayors for Peace, sich für eine Abschaffung der Atomwaffen bis zum Jahr 2020 einzusetzen. Koordinator in Deutschland ist der Oberbürgermeister der Stadt Hannover (derzeit der SPDler Stefan Schostok), die seit vielen Jahren über eine Städtepartnerschaft mit Hiroshima verbunden ist.

Aktivist in Friedensbewegung

Mit ihrer Unterschrift bekräftigten die Bürgermeisterin der Stadt Waldershof, Friederike Sonnemann, der Bürgermeister von Ebnath, Manfred Kratzer, Bürgermeister Peter König aus Neusorg neben dem Initiator Uli Roth, Krummennaab, dass sie das die Abschaffung der Atomwaffen und eine aktive Friedenspolitik in sozialdemokratischer Tradition unterstützen und fördern wollen. Zur Unterzeichnung der Beitrittsdokumente war der Beauftragte Willi Rester aus Maxhütte-Haidhof nach Tirschenreuth gereist. Der Aktivist der Friedensbewegung organisiert auch die Friedensfahrt, einer Radtour, die auch die nördliche Oberpfalz streift.

Im Gespräch waren sich alle Beteiligten einig, dass gerade in der aktuellen weltpolitischen Lage, in der Russland 40 Atomraketen neu stationieren möchte, wieder an das Ziel einer globalen Abrüstung erinnert werden müsse.
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