Altgediente unverzichtbar

Für 410 Jahre Arbeit ehrte die Kliniken Nordoberpfalz AG zahlreiche langjährige Mitarbeiter. Das Bild zeigt sie zusammen mit Vertretern der Ärzteschaft, Betriebsrat, Verwaltungs- und Zentrumsleitung. Bild: Grüner
Lokales
Tirschenreuth
23.11.2014
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"Der ist groß, der kann gleich die Vorhänge abhängen." Der erste Satz, den der Regionalleiter Nord, der Kliniken Nordoberpfalz AG an seinem ersten Arbeitstag seiner beruflichen Karriere, an ihn gerichtet, hörte. Und der ist bis heute tief in seinem Gedächtnis verankert geblieben.

Otto Tafelmeyer und Betriebsratsvorsitzender Roland Gleißner bezeichneten den Berufseinstieg als einen denkwürdigen Tag. Genauso, wie die Tage an denen ein Mitarbeiter für langjährige Treue zum Betrieb geehrt wird. 14 wurden in dem Zusammenhang kürzlich ausgezeichnet.

Insgesamt sind das 410 Dienstjahre. Die langjährigen Mitarbeiter seien das tragende Fundament eines jeden funktionierenden Betriebes, stellten die beiden Sprecher fest.

"Die Altgedienten sind oft der Schlüssel zum Erfolg." Die gesunde Mischung aus der Erfahrung des Alters und jugendlichen Elans gar eine unschlagbare Waffe gegen Misserfolg.

Für 40 Jahre Treue zu den Kliniken Nordoberpfalz wurden vier Personen geehrt.

Rosemarie Schmeller begann als Schreibkraft im Internen Sekretariat im Tirschenreuther Haus. 1996 übernahm sie die Leitung der Abteilung.

Maria Kraus wurde als Hausgehilfin der ehemaligen "Gemischten Station" in Tirschenreuth eingestellt. 1981 wechselte sie zum Reinigungsdienst in die interne Diagnostik. Aktuell arbeitet sie als Teilzeitkraft in der Küche.

Henry Arnold ist gebürtiger Erzgebirgler. 1974 absolvierte er das Staatsexamen an der medizinischen Berufsschule in Zwickau, war anschließend zwei Jahre an der medizinischen Fachschule in Chemnitz und danach als medizinisch-technischer Radiologieassistent (MTR) im Krankenhaus Stollberg in Sachsen tätig. Seit 1992 ist er MTR am Tirschenreuther Haus.

Gabriele Birner fing vor 40 Jahren als Hausgehilfin in Tirschenreuth an. Ab 1975 war sie Schülerin im ersten Kurs der neugegründeten Berufsfachschule für Krankenpflege. Anschließend wurde sie als Krankenschwester ins Tirschenreuther Haus übernommen. Sie war viele Jahre auf der chirurgischen Station eingesetzt. Seit 1991 arbeitet sie im Pflegedienst.

Für 25 Jahre Treue zum Haus wurden zehn Mitarbeiter geehrt.

Martina Wittmann ist in Tirschenreuth beschäftigt. Ihre Karriere begann dort mit einem einjährigen Praktikum. Es folgten drei Jahre Ausbildung an der Krankenpflegeschule. Nach dem Staatsexamen arbeitete sie bei den "Barmherzigen Brüdern" in Regensburg und trat danach ihren Dienst in der Tirschenreuther Intensivabteilung an.

Irmgard Meißner ist als Masseurin im Krankenhaus Tirschenreuth eingestellt und unterstützt auch die Abteilung Physiotherapie im Krankenhaus Waldsassen.

Franz Heider ist medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent. Der ausgebildete Krankenpfleger wurde 1991 als MTA im Labor im Tirschenreuther Labor eingestellt.

Gerlinde Plonner fing in Tirschenreuth als Hausgehilfin an. 1990 wurde ihr die Organisation des klinischen Haus- und des Reinigungspersonals übertragen. Sie leitet die Reinigungsabteilung.

Ute Heinz schnupperte 1986 während eines Praktikums erstmals Tirschenreuther Krankenhausluft. Nach der Ausbildung zur Krankengymnastin in Bayreuth kam sie 1989 ans Tirschenreuther Haus. Mit Erfolg hat sie sich auf dem Spezialgebiet Lymphdrainage weitergebildet.

Claudia Kost, heute Zentrumsleiterin Nord im Bereich Pflege, machte ihre ersten Erfahrungen im Tirschenreuther Haus zwischen 1988 und 1989, während ihres freiwilligen sozialen Jahres. Anschließend folgte die Ausbildung in der Krankenpflegeschule und 1992 das Staatsexamen. Bis 1999 war sie Krankenschwester in der chirurgischen Abteilung. Des weitern arbeitete sie unter anderem als Krankenschwester im OP-Dienst am Klinikum der Uni München und der inneren Abteilung des Tirschenreuther Hauses. 2003 wechselte sie als Lehrkraft in die Krankenpflegeschule.

Gabriele Gerber fing 1989 als Hausgehilfin in Tirschenreuth an. Zwischenzeitlich war sie Stationshilfe auf der Inneren Abteilung. Seit 2010 ist sie beim Reinigungsdienst beschäftigt.

Michaela Helm begann vor 25 Jahren als Krankenpflegehelferin im Kreiskrankenhaus Waldsassen. Sie absolvierte die Krankenpflegeschule in Tirschenreuth und wurde 1993 als Krankenschwester in Waldsassen übernommen. Seither durchlief sie mehrere Stationen und ist seit langem als Stationsleiterin in mehreren Abteilungen tätig..

Claudia Thoma kam nach ihrer Tätigkeit beim Salem-Forschungsinstitut für Immunbiologie in Stadtsteinach als medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin ins Krankenhaus Tirschenreuth.

Susanne Ernst wurde nach der Krankenpflegeschule in die Waldsassener OP-Abteilung übernommen. Aktuell arbeitet sie im Waldsassener Haus im allgemeinen Pflegedienst.
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