Antrag auf Verkürzung der Angelsaison in der Wondreb
Keine Schonzeit für den Hecht

Lokales
Tirschenreuth
09.02.2015
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Als Forellengewässer ist die Wondreb vom Altenhammer bis zum Grenzübertritt des kleinen Flusses bei Schloppach gewidmet. Mit dem Umstand befasste sich auch der Antrag eines Waldsassener Anglers in der Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Stiftland (wir berichteten).

Der Antragsteller wollte, dass die Angelsaison in diesem Gewässerabschnitt erst zum 1. Mai eröffnet wird. Bisher ist das dort bereits ab 15. März erlaubt. Hintergrund für den Antrag war die Eingewöhnungszeit frisch eingesetzter Bachforellen. Der Waldsassener argumentierte, dass durch die Verlängerung des Angelverbots die Schonfrist des Fischbesatzes besser gewährleistet wäre.

Zudem könnten sich die Satzfische besser eingewöhnen und im Gewässer verteilen. Außerdem bestehe kein Zeitdruck für den Fischbesatz. Damit könnte eine günstige Witterung ohne Überschwemmungsgefahr abgewartet werden. Und schließlich forderte der Antragsteller, die Wiedereinführung des Schonmaßes und der Fangbeschränkung für den Hecht.

Vorsitzender Robert Eisenmann sah da rechtliche Probleme. Laut Gesetz dürften in ausgewiesenen Forellen- und Äschenregionen weder Aale noch Hechte gesetzt oder geschont werden. Zum ersten Teil des Antrags ließ Eisenmann die anwesenden Mitglieder pro forma abstimmen. Elf waren dafür, 27 enthielten sich der Stimme. "Im Vorstand wird bei der nächsten Sitzung das Thema diskutiert", versprach Eisenmann.
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