Arbeitskreis erinnert an Geschichte der Tonwarenfabrikation in der Stadt
Anfang mit gelbem Töpfergeschirr

Im Schaufenster in der Dammstraße 13 hat der Historische Arbeitskreis interessantes Material über die Geschichte der Tonwarenfabrikation in der Kreisstadt ausgestellt. Bild: fiw
Lokales
Tirschenreuth
05.03.2015
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Der Historische Arbeitskreis der Kreisstadt hat wieder ein weiteres Kapitel der Stadtgeschichte aufgeschlagen: Die Tirschenreuther Tonwarenfabrikation.

Begonnen hat es 1866 mit der Errichtung einer kleinen Hafnerwerkstatt in der Bergstraße 32 ½, heute Franz-Böhm-Gasse, durch den Töpfer Bernhard Wallner. Er stellte damals gelbes Töpfergeschirr und Ofenkacheln her. Als sein Sohn Johann das Geschäft übernahm, entwickelte sich aus der Hafnerwerkstatt ein industrieller Betrieb. Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und weitere Firmen dazugekauft.

Im Tirschenreuther Adressbuch von 1926 sind noch die beiden Einträge Wallner Johann, Fabrikdirektor und Wallner Wilhelm, Kaufmann, beide Bergstraße 32 ½, zu sehen. Brunner stellt in seiner Chronik von 1932 die Tonofenfabrik Wallner in der Herstellung von Kachelöfen, Tonkochgeschirr, Braungeschirr und Blumentöpfen als die leistungsfähigste Fabrik Deutschlands vor.

Wer mehr über die Geschichte der Firma erfahren möchte, kann einmal einen Blick in das Schaufenster des Historischen Arbeitskreises Tirschenreuth in der Dammstraße 13 werfen.
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