Auf leisen Sohlen unterwegs

Mit dem neuen Fahrzeug bei den Stadtwerke sind die Mitarbeiter nicht nur leise, sondern auch umweltschonend unterwegs. Rund 20 000 Euro hat das Auto gekostet, das (von links) Mitarbeiter Karl Schwägerl, Bürgermeister Franz Stahl, Mitarbeiter Tobias Schwägerl und Stadtwerke-Chef Peter Fröhlich vorstellten. Bild: axs
Lokales
Tirschenreuth
27.01.2015
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Ohne CO2-Ausstoß und geräuschlos ist ein Servicefahrzeug der Stadtwerke künftig unterwegs. Der neue Renault Kangoo wird zu 100 Prozent elektrisch angetrieben und macht es so den Mitarbeitern der Bereitschaft möglich, ohne jede Umweltbelastung ihrer Arbeit nachzugehen.

Äußerlich unterscheidet sich der "ZE" nur minimal von seinen herkömmlichen, benzinbetriebenen Automobil-Kollegen. Nur eine Klappe, seitlich neben dem Firmenlogo an der Schnauze des Wagens, weißt ihn als Vertreter einer neuen Generation aus. An der Wagenfront nämlich wird das Ladekabel eingesteckt, mit dem sich der Kastenwagen seine Energie aus der Steckdose zieht.

20 000 Euro Kosten

"Eine volle Ladung dauert circa sieben Stunden", informiert Tobias Schwägerl von den Stadtwerken. Auch Bürgermeister Franz Stahl zeigt sich begeistert von der Neuanschaffung, die mit etwa 20 000 Euro zu Buche schlägt: "Die Elektromobilität steigt in Tirschenreuth ein".

Zumal der neue Bereitschaftswagen schon das zweite elektronisch angetriebene Gefährt auf den Straßen der Kreisstadt ist. Im Vorfeld der Gartenschau wurde ein kleiner Lieferwagen gekauft, um im Gelände problem- und geräuschlos agieren zu können.

Stadt als Vorreiter

Außerdem, so Franz Stahl, sehe er die Stadt als Vorreiter in Sachen alternativer, umweltfreundlicher Fortbewegungstechniken: "Am Museumsquartier gibt es ja auch schon eine E-Bike Ladestation". Die Anschaffung des Renault Kangoo wurde auch im Stadtrat thematisiert, doch schlussendlich stieß der Vorschlag auf breite Zustimmung. Deshalb kommen die Bereitschaftler jetzt auf leisen Sohlen direkt zu den Kunden. Interessant ist dabei der Umstand, dass der "ZE"-Kangoo förmlich für den Stadtverkehr gemacht ist. Beim Bremsen etwa speist das Fahrzeug Energie zurück in die Batterie. "Man kann die Reichweite durch ein angepasstes Fahrverhalten sogar vergrößern", informiert Peter Fröhlich, der Leiter der Stadtwerke. So kann der Wagen ohne Probleme einen Tag lang im Stop-and-Go Verkehr unterwegs sein, und zieht daraus sogar noch einen Vorteil.

Innovationsbereitschaft

Für den Bürgermeister ist der Neuerwerb des 60 PS starken Kastenwagens ein weiterer Schritt hin zu einer umweltbewussten, modernen Kreisstadt: "Und es zeigt wieder einmal die Innovationsbereitschaft unserer Stadtwerke".
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