Aufschlag für die letzte Ruhe

Weit zurück liegt die letzte Gebührenkalkulation für den Friedhof. Jetzt hat der Stadtrat eine moderate Anpassung beschlossen, freilich liegt die bei den Grabnutzungsgebühren zum Teil über 100 Prozent. Bild: tr
Lokales
Tirschenreuth
28.04.2015
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In die "letzte Ruhe" am Friedhof der Kreisstadt kommt Bewegung. Bei den Grabnutzungsgebühren erfolgt ab Mai eine deutliche Anhebung.

Rund 20 Jahre liegt die letzte Kostenkalkulation für den Friedhof zurück. Nicht verwunderlich, dass der Rechnungsprüfungsausschuss angeregt hat, den Deckungsgrad für diese Einrichtung mal wieder zu überprüfen. Bei der Stadtratssitzung informierte Bürgermeister Franz Stahl, dass bei den Gebühren derzeit ein Deckungsgrad von 65 bis 70 Prozent erreicht werde. Allerdings wollte der Bürgermeister im Moment keine Anhebung auf 100 Prozent. "Wir schlagen eine moderate Anpassung vor", wandte sich Stahl an den Stadtrat und fand hier breite Zustimmung. So soll für den Zeitraum bis 2018 eine Korrektur auf 80 Prozent erfolgen. Danach, bis 2023, soll der Rahmen ebenfalls nicht voll ausgeschöpft werden. Hier ist ein Deckungsgrad von 90 Prozent angepeilt.

Gute Zusammenarbeit

In der Diskussion wollte Paulus Mehler (CSU) ausdrücklich die hervorragende Zusammenarbeit mit Manfred Zandt (Freie Wähler) im Vorfeld herausstellen. Bei den Friedhofsgebühren hätte dringender Handlungsbedarf bestanden. "Wir haben um einen vernünftigen Kompromiss gerungen", verdeutlichte Mehler. "Es war eine fruchtbare Zusammenarbeit", bestätigte Florian Busl (SPD). Karl Berr (Wählergemeinschaft Umwelt) erkannte dennoch eine Belastung für die Bürger und regte an, Einsparmöglichkeiten zu prüfen.
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