Aufschlag ohne Altlasten

Urkunden und Verdienstnadeln gab es für die treuen Mitglieder des Tennis-Clubs. Im Bild (vorne von links): Alexander Mark, Miriam Kiermaier, Marie Bäumler, Helga Tretter, Moritz Bäumler, Florian Mark sowie (hinten von links) Claus Bäumler, Viktor Schiller, Hans-Jürgen Kiermaier, Gert Ernst, Gerd Frank, Bürgermeister Franz Stahl und ATSV-Vorsitzender Heinrich Bayreuther. Bild: hä
Lokales
Tirschenreuth
17.03.2015
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Vier Meistertitel und ein Plus in der Kasse: Der Tennis-Club im ATSV kann durchaus zufrieden sein.

Eine insgesamt positive Bilanz zog der Tennis-Club im ATSV bei seiner Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Claus Bäumler berichtete von derzeit 248 Mitgliedern, davon sind 73 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, also rund 30 Prozent.

Gerade was den Nachwuchs betrifft beschreitet der TC neue Wege, indem man mit einem Trainerteam in die Grundschule geht und dort im Sportunterricht Trainerstunden abhält. Das soll auch künftig beibehalten und mit einem Schnupperkurs für Lehrer noch forciert werden.

Neben dem sportlichen Sektor geschieht auch auf gesellschaftlicher Basis sehr viel. Darunter fallen die Saisoneröffnung, Herbstwanderung, Trainingslager, Preisschafkopf und Nikolausfeier. Positiv ist auch, dass die zunächst befristete Zusammenarbeit mit Pächter Vaclav Cech langfristig fortgesetzt wird. Derzeit ist man dabei, die Frühjahrsinstandsetzung vorzubereiten. Die neue Saison beginnt am 2. Mai, dabei sind auch optische Verschönerungen auf der Anlage an der Franz-Heldmann-Straße geplant.

Dank an Eltern

Bäumler ging auch auf die finanzielle Situation ein. Seit der Umfinanzierung und der Entschuldung seien die langjährigen finanziellen Nöte des Vereins gelöst, endlich kann man an die dringend notwendigen Investitionen denken. Die größte Anschaffung war 2014 das neue Online-Hallenbuchungssystem (eigener Bericht). Bäumlers großer Dank galt vor allem den Eltern, ohne deren umfangreiche Hilfe ein geregelter Spielbetrieb der vielen Nachwuchsmannschaften gar nicht möglich wäre.

Sportwart Wolfgang Wettinger berichtete vom Dreikönigsturnier, dem Höhepunkt zu Jahresbeginn. In der Medenrunde 2014 war man mit 15 Mannschaften stark vertreten, davon fünf Herren- und zehn Nachwuchsmannschaften. Insgesamt konnten dabei durch die Herren 40, Junioren 18, Knaben 14 und Bambini 12 vier Teams als Meister gefeiert werden. Bei den Stadtmeisterschaften waren 71 Teilnehmer dabei, bei den Jugendkreismeisterschaften gab es für den TC drei 1. und zwei 2. Plätze. In dieser Saison werden 14 Mannschaften an den Start gehen. Bei den Herren kommt ein Team dazu, im Nachwuchsbereich sind es zwei weniger.

Tennis-Camp und Zeltlager

Jugendwartin Ute Gleißner kümmert sich unermüdlich darum, junge Leute dem Tennissport zuzuführen. Der Aufwand mit der Aktion Grundschule an drei Vormittagen mit insgesamt sieben Helfern habe sich gelohnt, neun Kinder fingen in der Sommersaison mit dem regelmäßigen Training an. Damit war man bedeutend erfolgreicher als an den früher durchgeführten Tennis-Schnuppertagen. Den Kindern und Jugendlichen wird natürlich mit einem Tennis-Camp mit Fahrradtour, Zeltlager, Lagerfeuer oder Sonnwendfeier auch neben dem Tennisplatz einiges geboten. Fast 40 Kinder tummelten sich beim Kinderferienprogramm der Stadt auf den Tennisplätzen, auch hier nahmen prompt zwei Kinder das offizielle Training auf.

Bürgermeister Franz Stahl meinte zum Nachwuchsproblem: "Das sportliche Angebot für Kinder und Jugendliche wird immer umfangreicher und attraktiver". Dem TC gratuliert er zu den sportlichen Höhepunkten. ATSV-Vorsitzenden Heinrich Bayreuther gefielen neben den Finanzen auch die große Anzahl von aktiven Kindern und Jugendlichen.

Treue Mitglieder

Bei der Versammlung erfolgten auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Für 10 Jahre: Marie Bäumler, Marcus Braun, Niklas Groll, Henric Hager, Miriam Kiermaier, Alexander Mark, Florian Mark, Luca Mühlmeier, Ralf Pröls, Dr. Jens-Uwe Tauchert, Helga Tretter, Patrick Schneider. Für 20 Jahre: Moritz Bäumler, Philipp Jäpel, Stefan Steinhauser. Für 25 Jahre (Verdienstnadel in Silber): Gert Ernst, Jörg Maurer, Thilo Maurer, Franz Zöllner, Gisela Zöllner, Philipp Zöllner. Für 40 Jahre (Ehrennadel in Silber): Hans-Jürgen Kiermaier.

Die Verdienstnadel in Gold für 50 Jahre erhielten Gerhard Frank und Viktor Schiller sowie für 60 Jahre Karl Fischer.
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