Bedenken auf Sparflamme

Lokales
Tirschenreuth
02.09.2015
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Beim neuen Feuerwehrhaus der Kreisstadt geht alles seinen Gang. Die erste Etappe für eine Korrektur des Flächennutzungsplanes hat keine gravierenden Einwände ergeben.

Bereits im kommenden Frühjahr sollen die ersten Arbeiten für die neue Unterkunft der Brandschützer beginnen. Anstatt aufwendige Sanierungsarbeiten am vorhandenen Gerätehaus am Lengenfelder Weg vorzunehmen, will die Stadt den Neubau an der Mitterteicher Straße.

In den kommenden drei Jahren sind für dieses Projekt insgesamt vier Millionen Euro eingeplant. In der ersten Etappe steht die Korrektur des Flächennutzungsplanes auf dem Programm sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Nach ersten Auslegungen folgte jetzt die nächste Runde, die ebenfalls keine großen Bedenken zu dem Vorhaben eingebracht hat. "Die Einwendungen können alle ausgeräumt werden", teilte Bürgermeister Franz Stahl bei der Stadtratssitzung mit. Der Bebauungsplan sieht in diesem Bereich dann den Neubau des Feuerwehrhauses sowie die Unterbringung des Bauhofes vor.

Zustimmung zu Imbiss

Akzeptiert hat der Stadtrat einen Bauantrag von Christian Elonghian für die Errichtung eines Imbissstandes am früheren Hotel Gleißner. Dort soll zudem ein kleiner Kinderspielplatz sowie ein Biergarten entstehen. "Dort hat früher schon eine Hütte gestanden", erinnerte Stahl an vergangene Zeiten. Damit wollte das Gremium dem Vorhaben nichts in den Weg stellen.

Eine Veränderung haben auch die Benutzungs- und Gebührensatzungen für den städtischen Kindergarten erfahren. So wurden die Öffnungszeiten für Kindergarten und Kinderkrippe von 7 bis 17 Uhr ausgeweitet. Aufwendungen für diverse zusätzliche Ausgaben, etwa Getränke, werden jetzt zu einem Beitragspaket zusammengefasst. "Das vereinfacht der Verwaltung die Arbeit", begründete Stahl. Die Pauschalen betragen 5 Euro (bei einer Buchungszeit bis 5 Stunden) und 8 Euro im Monat (bei einer Buchungszeit über 5 Stunden).

In der neuen Satzung würdigt die Stadt auch das ehrenamtliche Engagement der Bürger. "Besitzer der Ehrenamtskarten bekommen einen Nachlass von 20 Prozent", schilderte Stahl. Mit der Zustimmung billigte das Gremium auch diesen Passus.

Unter dem Punkt Anfragen erkundigte sich Konrad Schedl (Grüne) zum Stand der Verfüllung am "Lago". Die entspreche dem beantragten Umfang, informierte Stadtbaumeister Andreas Ockl. Zuständig sei hier allerdings das Bergbauamt. Ganz könnte der "Lago" nicht zugeschüttet werden, wusste Ockl.

Sachverhalt unklar

Manfred Zandt (Freie Wähler) kritisierte, dass ein Schreiben von Harald Fähnrich an den Stadtrat vom Bürgermeister nicht weitergegeben worden sei. "Am Sachverhalt war einiges unklar", begründete Stahl den Schritt. Fähnrich will die Unterstützung der Stadt bei der Installation von Gedenktafeln an Häusern. Der Antrag werde dann in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses behandelt, versprach der Bürgermeister. Nachzutragen ist, dass Manfred Zandt bei der Sitzung ebenfalls gegen die Aufstellung der Ortseingangsstelen gestimmt hat.
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